Zurück zur Homepage

Diskussionsforum von Detlef Rujanski (moderiert)



Ins Gästebuch eintragen 3 Einträge auf 1 Seiten
« Neuere Beiträge - Ältere Beiträge »
Name Kommentar
#3
12.05.2011, 20:35 Uhr
Raucher...


so in der WR :Ordnungsamt Raucherclubs umgehen gesetzliche Vorgaben
JA Hilfe was ist das den für ne Arbeiterpartei die sich mit der Diskriminierung der Raucher so sehr beschäftigt.
Raucher gehören meist der Unterschicht an. Der klassische Arbeiter raucht.
Wenn die SPD sich nun zum Nichtraucherschutzclub wird. Sage ich nur: Wer der Arbeiterklasse die Zigarette raubt der darf sich nicht wundern wenn der Arbeiter der Sozialdemokratie die Stimme raubt und sagt: Wer uns verraten Sozialdemokraten.
Also ich werde das Beobachten und ggf.als SPD Stammwähler nie wieder diese Arbeiter und Minderheitendiskriminierungspartei wählen.

Kommentar:
Guten Tag Herr Raucher,

richtig ist, dass jeder Mensch selbst bestimmt, ob er raucht oder nicht.
Denn jeder einzelne Mensch ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.
Allerdings muss es verhindert werden, dass durch Passivrauchen die Mitmenschen einer Gefahr ausgesetzt werden und zwar unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Position.
Sich, unabhängig von den Rauchgewohnheiten, für die Arbeiterklasse einzusetzen ist die Hauptaufagbe der SPD. Insofern würde ich mich freuen, wenn Sie als Stammwähler weiterhin Ihrer SPD treu bleiben würden.

Mit freundlichem Gruß
Detlef Rujanski

#2
20.10.2010, 10:04 Uhr
Heike Braun / Dr. Stefan Braun
EMail: heike@stimmbildung-gesang.de  Homepage: http://www.stimmbildung-gesang.de

Sehr geehrter Herr Rujanski,

dass ein Siegener Gymnasium geschlossen werden muss, scheint klar zu sein - aber warum gerade das GAL?

In den Fakten, die wir u.a. von Tanja Wagener haben, ist einerseits von der notwendigen Schließung eines Gymnasiums die Rede, andererseits geht es dann aber immer nur um das Löhrtor-Gymnasium. Wie sieht die Situation bei den anderen Gymnasien aus? Gesetzt den Fall, das GAL hätte tatsächlich die schlechtesten Zahlen - die Prognosen für das GAL wären andere, wenn ein anderes Gymnasium geschlossen würde!

Wir denken, dass die jetzige Situation für die Siegener Schullandschaft auch eine Chance sein kann: Die Schulen geraten in Konkurrenz zueinander - allerdings nur dann, wenn man die Diskussion nicht nur mit Zahlen führt, sondern sie pädagogisch vertieft. An jedem Siegener Gymnasium sitzen mehrere hochbezahlte Studiendirektoren (als Mitglieder der "erweiterten Schulleitungen"). Diese erweiterten Schulleitungen aller Gymnasien sollten angehört werden mit der Auflage, die Schulentwicklungsentwürfe ihrer Schulen vorzulegen und hinsichtlich pädagogischer Innovation so in einen Wettbewerb mit anderen Schulen zu treten. In der NRW-Schulpolitik wird diesem Aspekt der Schulentwicklung aus den Einzelschulen heraus ein großes Gewicht gegeben. Also: Pädagogische Entwicklungskonzepte aller Gymnasien anhören - und diesen Aspekt in die Entscheidung einbeziehen!

Noch ein letzter Punkt: Wurde das Siegener Thema auch von den örtlichen Gewerkschaftsvertretern (etwa GEW) angegriffen? Gemäß dem, was wir wissen, erfolgte die Vorbereitung einer so wichtigen Entscheidung nicht unter Berücksichtigung aller relevanten Punkte.

Heike Braun, SPD-Mitglied Siegen

Dr. Stefan Braun, Professioneller Schulentwicklungsbegleiter (DAPF / TU Dortmund) in Ausbildung

Kommentar:
Sehr geehrte Frau Braun,
sehr geehrter Herr Dr. Stefan Braun,

ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Hinweise in Sachen "Siegener Schulentwicklungsplanung". Was die aktuelle Diskussion, die stark emotionalisiert in der Öffentlichkeit geführt wird, betrifft, so steht zwar das Löhrtor-Gymnasium ganz besonders im Focus, aber es sind auch die anderen Schulformen betroffen. Nun gibt es zu dieser Gesamtthematik am Montag, den
25.10.2010 noch ein Gespräch aller Fraktionsvorsitzenden mit dem Bürgermeister, am Dienstag, den 26.10.2010 gibt es zu dieser Thematik eine gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Schul- und Bildungswesen mit dem Jugendhilfeausschuss und am Mittwoch, den 27.10.2010 steht dann die entsprechende Ratssitzung an. Sie sehen also, dass die Dinge noch im Fluß sind und ich neige dazu, jetzt die o. g. Termine mit den jeweiligen Ergebnissen erst einmal abzuwarten, um danach die Diskussion, auch unter Berücksichtigung Ihrer Hinweise, erneut aufzunehmen..

Daher hier zunächst diese schnelle Rückmeldung meinerseits.

Viele Grüße sendet

Detlef Rujanski

#1
02.10.2010, 13:59 Uhr
Dr.-Ing. Axel Müller


Sehr geehrter Herr Rujanski,

eine beschämende Diskussion tritt die SPD Siegen gerade los. Das Gymnasium am Löhrtor in zentraler Siegener Lage zu schließen sollte doch allen Ihren übrigen Zielen entgegenwirken. Die Umwandlung in eine sog. "Gemeinschaftsschule" für die keinerlei Notwendigkeit besteht, ist schon deshalb überflüssig, da von einer Gleichmacherei der Schüler, die die notwendige individuelle Förderung der Schüler unterschiedlicher Begabung ausgeht, völlig ignoriert oder ideologisch verklärt. Besser wäre es, daher eine der Hauptschulen oder Realschulen umzuwandeln, da die Schülerschaft ohnehin von diesen zu den sog. "Gemeinschaftsschulen" abwandern wird.

Mit freundlichen Grüßen
A. Müller

p.s.: Seit 29.09.2007 mal wieder ein neuer Eintrag!!

Kommentar:
Sehr geehrter Herr Dr. Müller,

danke für Ihren Brief.

Eine kleine Korrektur: Nicht die SPD hat die Diskussion um das Löhrtor 'losgetreten', sondern zwei Verwaltungsvorlagen der Stadt Siegen beschreiben diese Option.

Das Anliegen der SPD ist, trotz der dramatisch sinkenden Schülerzahlen den gymnasialen Standort Löhrtor zu erhalten. Diese Möglichkeit bietet die Errichtung einer Gemeinschaftsschule im Gebäude Löhrtor.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Rujanski
________________________________________
Verwaltungsvorlage 436/2010 vom 20.09.2010

Auflösung eines Gymnasiums
Der Rat der Stadt Siegen hat in seiner Sitzung am 14.04.2010 den Auftrag erteilt, die Frage der Schließung eines Gymnasiums kurzfristig zu prüfen.
Unter Hinweis auf § 82 Abs. 6 SchuIG sollen Gymnasien aus pädagogischen Gründen bis Jahrgangsstufe 10 mindestens dreizügig geführt werden…
…Des Weiteren hat die Prüfung ergeben, dass das Gymnasium Am Löhrtor im Prognosezeitraum bei auslaufender Beschulung ab dem Schuljahr 2011/2012 zum Schuljahr 2014/2015 aufgelöst werden kann.
________________________________________
Verwaltungsvorlage 337/2010 zur ‚Schulentwicklungsplanung‘ vom 06.07.10

Gymnasium Am Löhrtor
…Für den Prognosezeitraum werden jährlich rückläufige Schülerzahlen prognostiziert. Für das Schuljahr 2010/2011 werden 626 Schüler/innen und für das Schuljahr 2014/2015 456 Schüler/innen erwartet. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 32% zum Basisjahr.
Für das Schuljahr 201 0/201 1 sjpd 63 Schüler/innen für die Jahrgangsstufe 5 prognostiziert. Tatsächlich haben sich 46 Schüler/innen angemeldet. …
________________________________________

 « Neuere Beiträge 1 
 
Ältere Beiträge » 


Eintrag hinzufügen

Name:
E-Mail:
Homepage:
Eintrag:

Was ist Fünf minus Null ?
Are you a bot?
Was ist 6 plus 3?

 


Support
Dieses Gästebuch wird Ihnen präsentiert von GBServer.de
Quick-Links: Neuanmeldung | Login | Werbung deaktiveren