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Gästebuch: Star Trek Companion
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| Name | Kommentar | |||
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#182
Torben07.11.2010, 21:29 Uhr |
Eine kleine, aber dennoch nette Information, ist die Tatsache, dass Herr Mayweather am Ende bei der Unterzeichnung der Föderationscharta zwei Rankpins trägt, anstatt nur einen, wie es uns "These are the Voyages" weiß machen wollte. Zum Schluss kommen wir zur abenteuerlichen Reise von Sulu und Trip, die die beiden wieder in die Einöde des Alls führt. Mir gefällt, dass Du nicht nur alte Personen in Deine Geschichten einbaust, sondern auch alte Orte, die es noch einmal zu besuchen gilt. Nett ist auch Deine Entscheidung, dass schlussendlich Trip derjenige ist, der die Wesen überzeugen muss und nicht Sulu, die durch ihre Vergangenheit als Technoschamanin ja bereits vorbelastet ist, was diese mystischen Dinge anbelangt. Dass wir zwar Trips Reise sehen, um zu den "Engeln" zu gelangen, wo er unter anderem erfährt, dass T'Pol und seine Schwester eine gemeinsam Verbindung haben, nicht aber seine eigentliche Überzeugungsarbeit, schmälert diese Story nicht im geringsten. Nein, sie bleibt auf diese Weise immer noch mystisch und man muss es einfach so hinnehmen, dass Trip mal wieder seinen Charme hat spielen lassen, um auch diese fremdartigen Wesen von seiner Sache zu überzeugen. Sehr gelungen fand ich in diesem Zusammenhang auch des ehemaligen Chefingenieurs Gedankengang zu Engelsgestalten in allen möglichen Zivilisationen und die Dyson-Sphäre als Ort des ganzen Geschehens. Handelt es sich um die gleiche, auf deren Oberfläche Jahrhunderte später Scotty von einem weiteren Schiff namens Enterprise gerettet wird? Dass Sulu nach ihrer Rückkehr auf der Enterprise bleiben darf und sich nun als Köchin versucht ist irgendwie ein passendes Ende. Sie hatte bisher ein sehr kompliziertes Leben und kann sich nun etwas entspannen in dieser Tätigkeit, die ihr einfach nur Spaß zu machen scheint. Und auch ihr Ende, dass sie in einem Schwertkampf ihr Leben lässt, passt zu diesem Charakter und erklärt, warum unser Hikaru Sulu später nichts über seine Großmutter verliert, die ja doch ein Mensch mit (anfänglich zumindest) besonderen Fähigkeiten war. Trip bleibt ebenfalls auf der Enterprise, bis der Krieg mit den Romulanern überstanden ist und ich kann es ihm wirklich nachempfinden, dass er sich ziemlich verlassen vorkommt, nun da quasi nur noch Travis und er von den Original-Stabsoffizieren da sind. Aber ein kleiner Sonnenschein am Horizont ist die Tatsache, dass sein bester Freund ja nach einem halben Jahr wieder an seine Seite zurück kehrt und beide es schaffen den Krieg zu einem für die Menschen positiven Ausgang zu bringen. Ebenfalls ein kleiner Lichtblick ist die Tatsache, dass T'Pol das Versprechen, was er ihr abringen konnte, tatsächlich ehrt und ihren ehemaligen Geliebten an dessen Grab besucht. So findet ihre Beziehung zum Schluss also doch ein gewisses Happy End. Was ich fast noch vergessen hätte, was aber ein immens wichtiger Teil ist, um den weiteren Verlauf des Krieges canontreu zu halten, ist Deine Entscheidung, dass sich die anderen Großmächte der Planetenallianz allesamt doch wieder zurück ziehen und die Menschen alleine stehen lassen. Die Vulkanier müssen erst einmal mit sich selber ins Reine kommen und schaffen dies schlussendlich durch unseren Captain und seinen ehemaligen Ersten Offizier. Erst danach können sie die Sternenflotte wieder unterstützen. Fortsetzung folgt... |
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#181
Torben07.11.2010, 21:21 Uhr |
Wo Hoshi gerade schon erwähnt wurde: Sie kann zu Beginn der Geschichte ihre beiden entflohenen Häftlinge wieder einfangen und schlussendlich auch die Daten der Romulaner entschlüsseln, die die folgende Aufklärungsmission überhaupt erst ins Rollen brachte. Großes Lob also einmal mehr für ihre Übersetzungskünste. Und nicht nur diese durfte die Asiatin in Deinem letzten Abenteuer unter Beweis stellen, sondern auch ihre Fähigkeiten als Kommandant eines Raumschiffs. Zwar hat sie auch mit ihrer neuen Gabe, die Worte anderer Leute noch vor deren Aussprache zu kennen, zu kämpfen, aber das lenkt sie anfangs nicht so weit von ihren Pflichten ab, so dass sie immer noch auf ihr Bauchgefühl vertraut und die Enterprise gerade rechtzeitig aus der Deckung heraus manövrieren lässt, um dem Captain zur Hilfe zu eilen und das Schiff vor einem überraschenden Erstschlag seitens des Sternenimperiums zu schützen. Weniger Erfolg hat sie dagegen mit Malcolm, der auf die Nachricht seiner Vaterschaft alles andere als von Freude überwältigt reagiert. Stattdessen muss sie sich von ihm beschimpfen lassen und wird anschließend von ihm verlassen. Das und ihre stärker werdende neue "Gabe" führen schließlich auch zu ihrer Entscheidung zu Tarquin zurück zu kehren und die Möglichkeiten, die ihr Geist ihr bietet, weiter zu erforschen. An sich kann ich sagen, dass Hoshi in Deiner Staffel ihre ansatzweise Entwicklung aus der TV-Serie fortsetzt und immer selbstbewusster wird, so dass ich mich auch über mehr Führungsaufgaben für sie in der Sternenflotte gefreut hätte. Andererseits scheint es am Ende aber der einzige Weg für sie zu sein in die ehemalige Delphische Ausdehnung zurück zu kehren, denn mit Deiner Entscheidung ihr all diese Fähigkeiten angedeihen zu lassen, wäre sie wahrscheinlich ohne die Hilfe eines "Gelehrten" bald verrückt geworden. T'Pol hat in dieser letzten Reise eher weniger zu tun. Sie erkennt, dass sie Trip nach wie vor über alles liebt, erkennt aber auch, dass das Wohl Vulkans wichtiger ist und sie deshalb auf ihren Heimatplaneten zurück kehren muss, was sie zum Schluss auch tut. Dass ihre "Mission" erfolgreich verlaufen wird, zeigt Dein kleiner Ausblick für die Vulkanierin am Ende. Obwohl sie also selber nicht allzu viel handelt in dieser Geschichte, ist sie dennoch enorm wichtig, da sie Archer noch einmal neue Kraft gibt und wir erfahren außerdem auch zu so später Zeit in der Gesamthandlung noch einige Geheimnisse über sie. So ist sie also neben einer Verwandten der menschlichen Familie Tucker auch eine direkte Nachfahrin von Surak selbst. Und wenn das nicht bedeutet, dass sie Vulkan irgendwann wieder einen kann, was dann?! Auch Travis hat noch einmal seinen großen Auftritt, ist er es doch, der einen Großteil der Bevölkerung von Draylax retten kann und schlussendlich sogar dafür sorgt, dass es den Frachtercrews schlussendlich wieder besser geht, obwohl sie nun Teil der eigentlich verhassten Sternenflotte sind. Dass er sich auch dazu entschließt der Sternenflotte wieder beizutreten ist ein netter Schachzug von Dir und irgendwie insofern auch verständlich, als dass die Crew der Enterprise zu seiner zweiten Familie geworden ist. Und nachdem er nun seiner eigentlichen Familie, der Crew der Horizon, helfen konnte, ist nun seine andere Familie in Not und er fühlt sich berufen nun auch hier wieder auszuhelfen. Fortsetzung folgt... |
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#180
Torben07.11.2010, 21:14 Uhr |
Du schaffst mit diesem gewissermaßen offenen Ende für den Captain aber einen gelungenen Abschluss für seine Figur, der Du im Laufe Deiner Staffel 5 einige mystische Elemente angedichtet hast. Selbst sein scheinbarer Abgang bleibt rätselhaft und er taucht einfach ein halbes Jahr nach seinem vermeintlichen Tod quicklebendig und befreit von seinem Schmerz zurück auf der Bildfläche auf. Zwar ist er nun endgültig kein Forscher mehr, aber so bleibt vielleicht mehr Kraft für den Kampf übrig, der ja leider nun das Leben eines jeden Bürgers der Erde beherrscht. Machen wir weiter mit Phlox: Seine Aufopferungsbereitschaft für andere wird schlussendlich belohnt. Nachdem er Cuttler auf höchst interessante Weise aus der tholianischen Gefangenschaft befreit hat, helfen diese (fremdartigen) Wesen den beiden Humanoiden zu ihrem Bestimmungsort zu kommen und Elisabeth kann endlich ihrer Bestimmung nachgehen und belohnt unseren Doktor mit seinem Leben. Dieser Handlungsstrang hat mich wirklich sehr erfreut, denn ich mochte Phlox schon immer und finde Du hast sein Wesen sehr gut eingefangen. Des Weiteren war ich einmal mehr von Deinen Fähigkeiten begeistert Dir Hintergrundinformationen zu einem bereits etablierten, aber nie komplett erforschten Volk, des STAR TREK Universums auszudenken. So haben wir also auch etwas mehr über die Tholianer erfahren. Durch Phlox "zweite Geburt" hat er auch endlich seine Rolle als Messias angenommen und führt so sein Volk schließlich aus dem Schatten wieder ans Licht, wie Du es ansatzweise am Ende in den Ausblicken für die Charaktere beschreibst. Er hat also, wie Laura Rosslin in BSG, seinen Weg gefunden und die Prophezeiungen, die ihn betreffen erfüllt. Sehr schön... O'Hara und Cole haben ein letztes Mal die Möglichkeit gemeinsam für das Wohl der Erde zu kämpfen und machen das auch bravurös, so dass sie sich schlussendlich der gemeinsamen Erziehung ihrer Tochter widmen können. Eine andere Person, die auf der letzte Mission der beiden ehemaligen Macos mit dabei war, ist Reed. Der hat zurück zu seinem Captain gefunden und verhilft der Erde schlussendlich zu einem ersten Schildgenerator, der sicherlich einen entscheidenden Aspekt im späteren Sieg gegen die Romulaner darstellt. Trotz diese Erfolges aber nimmt die negative Entwicklung Reeds schlussendlich ihr unaufhaltsames Ende. Als er von Hoshi mit der Nachricht er werde Vater überrumpelt wird und sein Captain einen Tag später auch noch einfach so verschwindet, ohne ihn einzuweihen, obschon sich ihr Verhältnis eigentlich wieder gebessert zu haben schien, bleibt dem ehemaligen Taktikoffizier der Enterprise nur noch die Flucht in die Schatten übrig und so schließt er sich Sektion 31 an, um der Koalition auf diesem Wege zu helfen und seinen gebürtigen Vater aus den Klauen des Feindes zu retten. Auch wenn ich den allgemeinen Werdegang dieses Offiziers schade finde und ich mir für Reed eher ein Happy End gewünscht hätte, so führst Du auch seine Geschichte zu einem schlüssigen Ende, denn was sonst hätte aus dem Engländer werden können, der so viel Leid erfahren musste, als ein Schatten, der zwar immer noch seine Ideale und Ziele hat, diese aber nun mit allen Mitteln zu erreichen versucht und somit den Grundstein der Sektion 31 legt, wie wir sie kennen. Fortsetzung folgt... |
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#179
Torben07.11.2010, 21:09 Uhr |
Es ist endlich vollbracht, Roman zwölf, "Apotheosis II", ist gelesen und ich kann Dir endlich die lang versprochene Rezension bieten. Hangeln wir uns wieder von Charakter zu Charakter und beginnen wir mit unserem liebgewonnen Captain: Archer bekommt zu Beginn der Geschichte den Auftrag das Treffen zwischen den Romulanern und den Tzenkethi zu überwachen. Dass dieser Einsatz natürlich nicht ohne Zwischenfall von statten gehen kann, ist klar. So schafft die Enterprise es zwar bis zu Devatia, ohne von romulanischen Kräften aufgerieben zu werden, dafür kommt es auf dem Planeten selbst aber zu einer STAR WARS'schen Verfolgungsjagd auf Speederbikes. Das Resultat: T'Pol kann ihrem Captain einmal mehr helfen und zeigt, was sie wirklich für ihn empfindet: tiefste Freundschaft! Archer kann sich direkt darauf auch wieder revanchieren, indem er ihr Leben rettet, nachdem sie lebensgefährlich verletzt wird. Auf der Flucht, inzwischen ist das Sternenflottenschiff natürlich auch aufgeflogen, entkommen unsere Helden nur mit Zutun von Nijil, der zum Deserteur geworden ist, um seinen wahnsinnigen ehemaligen Freund aufzuhalten. Dieser beamt sich an Bord, schafft es aber trotzdem sein Erscheinungsbild auch dieses Mal wieder zu maskieren. Trotz dieser Geheimniskrämerei gibt er aber wichtige Informationen an Archer weiter, so z.B. Taktik-Informationen die Drohnenschiffe betreffend und den baldigen Aufenthaltsort von Valdore. Wieder auf der Erde schmeißt Archer eine gesellige Party auf seine Ranch, wahrscheinlich auch, weil er bemerkt, dass der große Abschied bald bevor steht und sich einige Leute vielleicht zum letzten Mal sehen. Schlussendlich bricht er mit der Stormrider auf und stellt sich schlussendlich seiner Nemesis Valdore, um in einem letzten verzweifelten Versuch doch noch den Frieden zu wahren. Dass dieses Unternehmen scheitert beweist die bereits bekannte Geschichte. Dennoch unternimmt der Captain den Versuch zumindest den eigentlichen Urheber der ganzen Verwüstungen der jüngeren Vergangenheit unschädlich zu machen. Valdore hingegen hat ganz andere Pläne als "nur" einen Krieg gegen die Planetenallianz und die Erde im Besonderen zu führen. Er möchte Archer auf seine Seite bringen und zusammen mit diesem das Universum regieren, denn Archer ist ein wichtiger Fixpunkt im gesamten Gefüge. Der Kommandant der Enterprise aber bleibt seinen Prinzipien treu und geht lieber scheinbar selbst in den Tod um Schlimmeres für das Universum zu verhindern. So zerstört er also die Stormrider mit dem Plan Valdore ein für alle Mal unschädlich zu machen. Dass das scheinbar nicht funktionierte, deutest Du dann am Schluss mit dem Shuttle im Cheron-System an. Dass Jonathan natürlich nicht den Tod findet, ist ebenfalls bekannt, schließlich muss er noch die Föderationscharta unterzeichnen. (Auch wenn Du am Ende beschreibst, dass die letzte Mission der Enterprise NX-01 in Wahrheit anders ablief, als in dem Holoabenteuer beschrieben.) Fortsetzung folgt... |
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#178
Torben03.10.2010, 16:39 Uhr |
Nun zum letzten (ehemaligen) Crewmitglied des Föderationsschiffes, Dr. Phlox, der in diesem Roman beschließt die ihm verbleibende Zeit mit dem Menschen zu verbringen, der ihm am meisten bedeutet und der dringend seine Hilfe braucht. Das zeichnet den Charakter des Doktors aus, er ist stets für seine Freunde da, auch wenn es ihm selber schlecht geht oder er sich selbst dafür rügt, dass er seine anderen Freunde verlässt, ohne ihnen persönlich von seinen Problemen erzählt zu haben. Er setzt jedoch Prioritäten und möchte versuchen als letzte Amtshandlung in seinem Leben jemandem zu helfen, dem er in einer ebenfalls schwierigen Situation noch helfen kann. Als letztes greife ich noch eben Valdore selber, die Nemesis schlechthin, auf, der seinen desaströsen Feldzug weiter voran treibt. So schafft er es durch seine Zurückgezogenheit sein eigenes Volk zu verunsichern, nicht zuletzt seinen (ehemaligen) Freund Nihil, der nicht mehr weiß, woran er beim ehemaligen Admiral ist. Er treibt auch eine spezielle romulanische Kommandantin in die Selbstzweifel und führt durch ihre Hand zum Tod von Inteni, der immer nur das Beste für das Sternenimperium wollte. Der Tod ihres Mentors wiederum, so wie die Erniedrigung durch den Prätor, lässt Thiras an sich selber zweifeln und schließlich den Tod begrüßen, den Archer auf sie nieder bringt, nachdem Thiras auf Befehl des Herrschers Erika Hernandez umbringen lässt. Man kann also zusammenfassend sagen, dass Valdore seinem Ziel, die Galaxie ins Chaos zu stürzen, so wie sein eigenes Leben aus den Fugen geraten ist, ein großes Stück näher gekommen ist. Die Einsätze sind hoch und es heißt, wie durch die spätere Geschichte bekannt, einen Krieg ausbrechen zu lassen, so dass wir uns auf ein fulminantes Finale freuen können. Der erste Teil jedenfalls konnte schon einmal überzeugen, trotz der ein oder anderen Handlung, die vielleicht nicht unbedingt von Nöten gewesen wäre oder die man vielleicht etwas kürzer hätte fassen können. Genügend offene Handlungsstränge sind auf jeden Fall noch da, obwohl zu meiner Freude viele alte mit diesem Band ihr Ende fanden. Harren wir also der Dinge, die im letzten Buch noch kommen. Einen schönen Start in die neue Woche, Torben |
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#177
Torben03.10.2010, 16:33 Uhr |
Nun zu Hoshi, die einen nicht minder schweren Job hat, bei dem sie mit Hilfe eines unwilligen Think Tanks die Geheimnisse der Romulaner entschlüsseln soll. Dass das keine einfach Aufgabe wird ist eigentlich von Anfang an klar, aber Dir scheint es richtig Spaß zu machen den armen Kommunikationsoffizier zu quälen, indem Du ihr eine Gruppe von völlig uneinsichtigen Leuten vor die Nase setzt, was zuweilen einige lustige Szenen konstruierte. Damit aber noch nicht genug, nein, ein weiterer Teil aus der TV-Serie wird aufgegriffen und Hoshi muss sich wieder mit ihren Parasiten rumplagen, was zur Flucht von Soong und Maretha führt und eine unsichere Asiatin noch viel verschüchterter zurück lässt. Dass genau dieser Frau dann schließlich die (hoffentlich) rettende Idee kommt, wie man die beiden Schwerverbrecher wieder einfangen kann, ist Balsam für ihr Haupt. Und um das zu erreichen wird ebenfalls ein alter Bekannter reaktiviert, den ich ja bereits fälschlicherweise für den Urheber von Valdores neugewonnenen Kräften identifiziert hatte: Tarquin ist zurück. Mit dessen Hilfe gelingt es Hoshi in sich selbst hinein zu hören und den Schlüssel für die Aktivierung der Parasiten in den Körpern der Flüchtigen zu finden. Einzig übrig bleibt die Frage, warum Hoshi, so viele Selbstzweifel sie auch haben mag, ausgerechnet die Hölle als Wiedergabe ihres Innern "aussucht"? Reed, dem zuvor schon ganze Teile dieser Serie gewidmet wurden, tritt in dieser Geschichte etwas kürzer, aber dennoch vollzieht sich hier ein sehr wichtiger Schritt in seiner Selbstwahrnehmung und vor allem in Bezug auf seine Beziehung zu seinem Captain. Nach der Suliban-Mission einmal mehr von Archer wegen seiner Geheimniskrämerei attackiert und dem Vertrauen entzogen, zeigt er in des Captains schwerster Stunde, nach Erikas Tod, seine wahren Gefühle und seine Anteilnahme, so dass Archer nicht anders kann, als seinem Taktikoffizier zu verzeihen. Anders als Trip, der aufgrund von Sulus Visionen gar nicht an Bord ist, sondern zurück zur Vega-Kolonie fliegt, um dort auch wieder einen Storyarc aufzugreifen, der schon irgendwann früher in dieser Staffel etabliert wurde. Man merkt hier einmal mehr, dass Du nicht einfach Geschichte für Geschichte schreibst, sondern Dir vorher schon Gedanken gemacht hast, wie das große Ganze aussehen soll, so dass schon früh genug in der Staffel die Grundsteine für spätere Ereignisse gelegt wurden. Was vielleicht ebenfalls noch kurz zu erwähnen wäre in Bezug auf den ehemaligen Chefingenieur ist seine neu aufgeflammte Feindschaft zu Kelby, der am Ende sein Leben lassen muss und Trip eine Art Absolution erteilt, so wie bei Archer im letzten Moment die Bitte vorbringt Tucker wieder zum Chefingenieur des Schiffes zu machen. So endet also auch hier wieder eine kleine Geschichte, die immer mal wieder aufgegriffen wurde während der TV-Serie und Deiner Fortsetzung. Schade ist nur, dass Trip nicht die Gelegenheit hatte, sich ebenfalls bei seinem Kontrahenten zu entschuldigen. T'Pol verliert in dieser Handlung auch den letzten Halt, nämlich Trip, den sie nach wie vor liebt, aber mit dem es doch nie zu einer richtigen Beziehung kommen sollte. Des Weiteren bekommt sie keinerlei Informationen mehr von ihrer Heimatwelt, was ihr zusätzlich noch zu schaffen macht. Gut, dass da zwei alte Freunde der Vetosh'katur (richtig geschrieben?) auf dem Weg sind, um sie zu kontaktieren :). Fortsetzung folgt... |
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#176
Torben03.10.2010, 16:27 Uhr |
Die Erkundung der vier Delegierten dann ist ein netter Einfall, um sie alle wieder auf gleichen Kurs zu bringen und Archer einmal mehr mit dem Thema Tod zu konfrontieren, aber ich denke, dass die Geschichte auch ohne diesen ganzen Storyarc ausgekommen wäre. Das soll keinesfalls bedeuten, dass dieser Teil der Handlung schlecht wäre, im Gegenteil, so zeigst Du, dass in der Koalition nach wie vor nicht alles "Friede-Freude-Eierkuchen" ist, aber eventuell hätte das auch ohne diese Abenteuergeschichte stattfinden können, die meiner Meinung nach ein wenig zu sehr von der eigentlichen Bedrohung seitens der Romulaner ablenkt und einen gewissen Einschnitt in den Fluss eben jener Storyline bedeutet. Im Gegensatz dazu hat mich der anschließende Teil rund um unseren ersten Tiefenraumkommandanten aber wieder vollkommen überzeugt. Der Hilferuf der Columbia und die Enterprise, die zur Hilfe eilt, nur um dann das fast zerstörte Schwesterschiff zu finden, so wie der Abschied des Captains von seiner Fast-Verlobten, erzeugen einfach ein Gänsehautgefühl, wie es damals schon bei den TV-Episoden rund um Azati Prime aufkam. Man merkt an dieser Stelle einfach, was alles auf dem Spiel steht und dass es sich um die Vorläufer einer Krieges handelt, bei dem es unweigerlich zu Verlusten kommt, eben auch auf Seiten der Helden. Außerdem findet auch hier wieder das Thema Tod seinen Einzug. Dieses Mal zwar nicht introspektiv bei Archer, sondern ganz real von außen auf ihn einschlagend. Und ich kann auch seine Beweggründe danach verstehen, dass er die Romulaner mit allen Mitteln aufspüren und vernichten möchte. Zwar ist das Gefühl der Rache eigentlich kein gutes, aber andererseits ist es menschlich und lässt so die Figuren auch menschlicher erscheinen, so dass man sich besser mit ihnen identifizieren kann. Deshalb liebe ich auch so düstere Zustände in Geschichten, denn sie lassen eine Story meistens überzeugender wirken und bauen ungemein viel Spannung auf. So kommt es denn dann schließlich auch zum Showdown zwischen Enterprise und Erebus, den natürlich die Enterprise für sich entscheidet, dennoch aber schwere Verluste wegstecken muss. Diesen finalen Kampf finde ich von Dir mal wieder mehr als gelungen in Szene gesetzt und er erinnert mich ein wenig an die ein oder andere Situation während der Xindimission, als man durch die Ausdehnung flog, wie z.B. direkt zu Beginn die Konfrontation mit den verfolgenden Klingonen. Als nächstes widme ich mich den Suliban rund um Silik. Nach ihrer Aufklärungsmission, die ebenfalls wirklich spannend beschrieben war, haben sie also den Zorn der Romulaner auf sich gezogen und mussten schließlich dafür bezahlen. Ein weiterer Storyarc also, der in diesem vorletzten Band sein Ende findet. Man merkt, dass es auf das Ende zugeht und dass langsam aber sicher sämtliche losen Fäden zusammengeführt bzw. beendet werden. Sehr schön :). (Hier besteht meiner Meinung nach übrigens ein Unterschied zu z.B. Vance und seinen Leuten, denn die Cabal hast Du im Laufe der Season als neue Verbündete der Menschen eingeführt und daher ist eine Erklärung, warum sie später nicht mehr auftauchen, sinnvoll und auch irgendwie unabdingbar für den logischen Fortlauf der Geschichte.) Fortsetzung folgt... |
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#175
Torben03.10.2010, 16:20 Uhr |
So, es ist endlich vollbracht, ich habe Band elf Deiner Season 5 noch einmal gelesen und kann nun auch endlich mein Review dazu verfassen. Ich bitte jedoch zu bedenken, dass ich die Vorgängerbände schon vor einiger Zeit gelesen habe und deswegen vielleicht nicht mehr so ins Detail gehen kann, was irgendwelche Verweise auf vorherige Plotelemente angeht, da die Erinnerung nicht mehr ganz so präsent ist. So, jetzt aber genug der einleitenden Worte, fangen wir an: Archer hat es in diesem Roman mal wieder alles andere als leicht. Zu Beginn trifft er einen alten Freund, Gralik, der alsbald aber leider sein Leben lassen muss. Hier finde ich Deine Idee die Xindi wieder in die Geschichte aufzunehmen und gleichzeitig einen Grund zu finden sie außen vor zu lassen mehr als gelungen. So taucht diese Spezies noch einmal kurz auf und wir bekommen eine Antwort darauf, weshalb sie danach (erst einmal) wieder in der Versenkung verschwinden. Dass Harad'Sar für die ganze Sache verantwortlich ist und schließlich selber seinen Preis dafür bezahlt hat mich in sofern gefreut, als dass auch dieser Handlungsbogen hiermit ein endgültiges Ende gefunden hat, wobei man es wahrscheinlich auch einfach mit seinem vorherigen Abgang hätte belassen können. Naja, so konnte Archer wenigstens in sich hineinhorchen und sein zentrales Thema für dieses Buch finden, die Frage nach dem Tod, bzw. der Angst vor eben jenem. Eben noch zum Setting dieses Kapitels: Die Stadt der Benziten erinnerte mich irgendwie an die Klonstätte aus STAR WARS Episode 2 und der Gleiter von unseren Orioner an den Gleiter des Goblins aus Spiderman :). Weiter geht es für Archer mit einer hausgemachten Krise in der Koalition. Hier haben die anderen Mitglieder zu Recht die Befürchtung, dass die Erde eine Vormachtstellung im interstellaren Völkerbund anstrebt. Archer, der zwischen den Stühlen sitzt, muss jetzt versuchen seine Freunde davon zu überzeugen, dass dem nicht so ist, und auf der anderen Seite eben genau das versuchen in die Tat umzusetzen. Das Dilemma, was daraus entsteht, schaffst Du mal wieder super umzusetzen. Nur die Auflösung, mit der Klausel im Vertrag, scheint etwas leicht zu sein. Andererseits ist das wahrscheinlich aber auch die einzige Möglichkeit, um sauber aus dem Schlammassel heraus zu kommen und die vier Freunde weiter Freunde sein zu lassen. Der Abschnitt mit der Höhlenerforschung auf Alpha Centauri an sich ist zwar spannend und nett ist auch hier wieder der endgültige Abschluss der Story rund um einige Charaktere, in diesem Fall Vance und seine Freunde. Auf der anderen Seite wäre das aber vielleicht ebenfalls nicht unbedingt nötig gewesen, denn in den TV-Folgen ist es ja normalerweise auch so, dass die Gastrollen nach einer Folge einfach "verschwunden" sind und deren weiterer Weg nicht noch einmal aufgegriffen wird (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Fortsetzung folgt... |
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#174
Jessica Senter13.08.2010, 06:47 Uhr |
Hallo, Julian, zur Zeit verfolge ich mich Hochgenuss Deine Innisfreereihe. Später ist New Horizon dran. Mit der fünften Staffel zu Enterprise bin ich fast durch und hellauf begeistert.IMO hast Du es geschafft, der Serie eine würdige Fortsetzung zu schenken. Ich schreibe Dir dazu bald noch etwas ausführlicher. Grüße aus Brandenburg |
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#173
Jan Netz14.05.2010, 18:56 Uhr |
Mein guter Julian, wir haben leider nicht mehr voneinander gehört, seit du mir netterweise die vielen Trek-Bücher geschickt hattest. Ich werde mich in der nächsten Zeit nochmal per Mail bei dir melden, um mal zu berichten, was die letzten 1-2 Jahre so los war. :) Auf jedenfall gratuliere ich zum Jubiläum von STC und zum neuen Design - es sieht super aus, echt spitze! Aber weniger hätte ich bei einem Perfektionisten wie dir auch nicht erwartet. Also, mach's gut, mein lieber Julian und bis hoffentlich bald! Jan |
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