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Gästebuch: Star Trek Companion



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Name Kommentar
#172
13.05.2010, 13:55 Uhr
M. Rueman


mein lieber freund!! da hat aber jemand hochgerüstet. die seite sieht spitze aus!!

Gruß,
M. Rueman
#171
10.05.2010, 22:07 Uhr
Svenja


Sieht super aus!!
#170
07.05.2010, 16:43 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Trip und T'Pol hatten nur einen kleinen Part, der wiederum lässt mich aber gespannt darauf warten, wie es weitergeht zwischen den beiden, denn Trip kennt ja nun ansatzweise die Wahrheit und da ich nur noch zwei Folgen vor mir habe, werde ich die Antwort darauf hoffentlich schon bald kennen :).
Travis ist schlussendlich nun also verheiratet und erwartet sein erstes Kind. Ich hoffe, dass er glücklich werden kann, könnte mir aber vorstellen, dass den ehemaligen Steuermann vielleicht doch noch ein nicht allzu rosiges Schicksal erwartet, das ihn vielleicht dann im Rahmen des Krieges wieder in die Sternenflotte führt, so dass er dann eben am Ende von "These are the Voyages" wieder an Bord seines Sternenflottenursprungs ist.
Malcolm und Hoshi sind die nächsten Personen, bei denen sich noch Einiges anbahnt. Hoshi ist also schwanger, Malcolm vollkommen überfordert mit der allgemeinen Situation an sich ob sie nun eine Beziehung führen (wollen) oder nicht und weiß bisher ja noch nicht einmal von seinem Vaterglück... Ich bin gespannt, wie Hoshi auf seinen Versuch am Ende der Geschichte reagiert, denn nach dem Verlauf, den ihr Charakter in Deiner Fortsetzung genommen hat, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob sie den armen Waffenoffizier jetzt nicht vielleicht sogar abschießt, da sie mit dem Kind das hat, was sie haben wollte. Auch hier freue ich mich also auf die Auflösung.
Zum Schluss bleibt noch Phlox, der zwar nur sehr wenig zu tun hatte in dieser "Episode", aber dafür wirft auch hier das Ende wieder große Schatten voraus, denn irgendwie hätte das Buch, dass er geschenkt bekommt, ja nicht passender für seine eigene Situation beginnen können. Ich wundere mich nur, ob es ein Zufall sein kann, dass er gerade zu diesem Zeitpunkt diese Buch bekommt bzw. warum er es überhaupt bekommt... Wobei die beschriebene Situation ja auch auf die Situation im klingonischen Imperium umgemünzt werden könnte; passt also doch wieder irgendwie. Dennoch ein seltsamer Zufall ;).
Harris Schicksal lasse ich jetzt mal außen vor, da warte ich einfach ab, wie es im Finale mit ihm weitergeht, denn ich glaube nicht, dass er schon tot ist, da kommt noch was in den letzten beiden Geschichten.
Um diese Review jetzt wirklich zu einem Ende zu bringen noch eben eine eigentlich alte Sache, die sich dieses Mal aber schon innerhalb des Romans finden ließ. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass das zu rettende Transportschiff Kobayashi Maru zwar vorkommt, die Situation aber eigentlich quasi gar nichts mit dem Test zu tun hat, den die Kadetten der Kommandolaufbahn später über sich ergehen lassen müssen. Und wieder wurde diese Kritik im Laufe der Geschichte zerschmettert und ich eines Besseren belehrt, denn Archer nimmt diese Mission und das Gespräch mit Reed zum Anlass sich dieses Szenario auszudenken. Ein netter Schachzug, der mich auch sogleich wieder positiv gestimmt hat, auch wenn ich nichts gegen eine quasi 1:1-Vorlage des Tests in der Realität gehabt hätte ;).
Insgesamt bekommt der Roman von mir eine 1-. Er war kurzweilig, sinnig, hatte ein anderes Hauptthema, das aber dennoch den großen Handlungsbogen nicht unterbrochen, sondern von einem anderen Blickwinkel betrachtet und weitergeführt hat, und lässt viele Spekulationen und offenen Fragen für das Finale zurück. Auf geht's also!!!
Schönes Wochenende
Torben
#169
07.05.2010, 16:37 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Das war also der Abstecher in die klingonischen Gefilde der Prä-Kriegszeit mit den Romulanern. Zu aller erst muss ich Dir wieder zu diesem tollen Einfall gratulieren. Ich denke nicht viele Leute hätten vorher einen Gedanken daran verschwendet, dass der anstehende Krieg auch eine weitere Supermacht auf den Plan rufen könnte, um die Scherben aufzulesen und selbst als der eigentliche Sieger aus diesem "fremden" Konflikt hervor zu gehen. Mich eingeschlossen. Respekt und Dankeschön dafür :).
Jetzt zur Handlung an sich: Schön, dass ein Großteil der Crew mal wieder gemeinsam unterwegs war, auch wenn die Haupthandlung nicht auf der Enterprise spielte, sondern auf zwei Außenwelterschiffen, dem klingonischen Bird of Prey Mayflower (sehr schöner Name für ein klingonsiches Kriegsschiff) und den Kapseln der Suliban.
Ein weiterer Punkt, den ich in den vorherigen Romanen schon angesprochen habe ist Deine außerordentliche Fähigkeit den einzelnen Völkern mehr Tiefe und Hintergrund zu geben, das schaffst Du sogar bei den Klingonen noch, von denen man eigentlich annehmen könnte, dass wir schon eine ganze Menge wissen. Dennoch auch hier überraschst Du den Leser wieder mit Einblicken in die Geisteshaltung eines wohlbekannten Volkes und kolorierst ihre Kultur noch weiter, indem Du die Legende um den Aufstieg zu einem Gott einbringst, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht so ganz verstanden habe, wie Bi'Qra darauf kommen konnte, dass erst die Erweiterung des Reiches und dann der Genozid am eigenen Volk auf der eigenen Heimatwelt ihn zu einem Gott werden lassen könnte. Naja, mal wieder ein kranker Geist, der durch Zufälle und sicherlich auch einigem Geschick in eine Führerposition gekommen ist, wo er nun absolut jeglichen Bezug zur Realität verliert.
Am Ende jedoch gewinnt das Gute, Koloss kommt an die Macht und kann das Reich zumindest 15 Jahre lang ruhig stellen und auf die alten Werte besinnen. Zwar war der Weg dahin sicherlich nicht einfach, aber ich kann mir Koloss sehr gut in dieser Rolle vorstellen. Aber auch wenn es sicherlich für die Führung des Kriegervolkes von Vorteil ist, dass der ehemalige Anwalt schließlich von alleine diese Rolle annimmt, hätte ich gerne auch irgendwie gelesen, wie es ausgegangen wäre, wenn Archer seinen eigentlich Plan in die Tat umgesetzt hätte und Koloss quasi diese Bürde aufgezwungen worden wäre.
In diesem Zusammenhang hast Du mir übrigens mit Deinen abschließenden Worten zu den Klingonen Lust auf mehr gemacht und in mir den Wunsch geweckt, dass Du auch dazu noch, wie angedeutet, eine Geschichte verfasst ;).
Jetzt zu den vielen kleinen persönlichen Entwicklungen für unsere Helden:
Archer wird von Malcolm durch dessen Fragen bzgl. der Aussichtslosigkeit von bestimmten Situationen doch irgendwie bewegt und fängt an sich davon verunsichern zu lassen. Wobei mir hier aufgefallen ist, dass sich vielleicht ein "Fehler" eingeschlichen haben könnte, denn der Captain meint ja, dass er bisher nie das Bedenken hatte nicht zurück zu kommen, jedoch will er sich in Staffel drei ja mit der Xindi-Fähre innerhalb der Waffe unter Wasser in die Luft sprengen und vorher hat er doch relativ eindeutig zu verstehen gegeben, dass das wohl eine Reise ohne Wiederkehr ist. Das schmälert die Story an sich aber nicht ;).
Zum Schluss, als dann alle Mann beisammen sitzen und die Familie quasi wieder vereint ist, da passierte dann etwas, womit ich zugebenermaßen nicht unbedingt gerechnet habe, Archer hält eine Rede, dass sie trotz aller Versuche auseinander gedriftet sind und dass schwere und dunkle Zeiten auf sie zukommen. Irgendwie war es seltsam eine solche Rede gerade Neujahr zu halten, andererseits passte es aber auch wieder irgendwie, vor allem, wenn man bedenkt, dass er ja die Familie wirklich wieder zusammenführen will, quasi seine guten Vorsätze für die Zukunft, auch wenn sie unter keinem guten Stern steht, wie er mit seiner Aussage, dass sie um Freunde trauern werden, ja ganz deutlich macht.
Fortsetzung folgt...
#168
02.05.2010, 12:01 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Das soll Deine absolut fantastische Leistung Dir diese gesamte Geschichte für das romulanische Volk ausgedacht zu haben keinesfalls schmälern, denn das ist eine beachtliche Leistung, jedoch hat es sich für mich, vor allem nach einem langen Arbeitstag, wo die Konzentration vielleicht sowieso nicht mehr ganz bei 100 Prozent lag, eben teilweise als verworren dargestellt, so dass ich immer wieder überlegen musste in welcher Epoche wir nun gerade sind und was davor geschehen ist, bzw. was danach noch geschehen wird.
Nichtsdestotrotz, es hat Spaß gemacht und gleich begebe ich mich dann mal an die finalen drei Romane.
Schönen Sonntag noch,
Torben
#167
02.05.2010, 11:55 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Dass Valdore in Niijil einen treuen Ergebenen hat finde ich gut, das zeigt wieder seinen Unterschied zu Vrax auf, der zwar mit dem Tal'Shiar auch Untergebene hat, die alles erledigen, was er fordert, allerdings hat das seinen Preis und der besteht nicht nur in Gefälligkeiten, die später eingelöst werden können/sollen/wollen, sondern auch in der Manipulation des eigenen Postens, ohne dass der ehemalige Prätor es so richtig mitbekommt.
Die Verfolgung und der Endkampf zwischen Valdore und seinem Tal'Shiar-Widersacher waren eine nette Abwechslung zum mystischen und politischen Part der Geschichte, brachte sie doch noch mal eine Portion Action und Bewegung rein, auch wenn man einen solchen Endkampf in fast jedem Film oder jeder Serie sieht. Egal, es passte dennoch und hat Valdore schlussendlich ja den letzten Rest gegeben und gleichzeitig aber auch die Kraft und Stärke das alles durchzustehen und am Ende doch den Sieg zu erringen.
Ja und diese Macht ist niemand Geringeres als unser guter Freund, dem die Enterprise in der Delphischen Ausdehnung begegnet ist und der schon Hoshi verführen wollte. Ein weiterer Deiner absolut genialen Schachzüge und guter Punkt zur subtilen Anknüpfung an den Canon der Serie!
Dass dieses Wesen, das ja ach so alt werden kann, schon immer mit dem romulanischen Volk verknüpft ist, finde ich dabei besonders interessant, denn er ist es ja, der Karatek damals, während dem Zug zu den Sternen, ebenfalls wieder Sinn für sein Leben und vor allem, auch die Kraft ähnlich den Gedankenlords gab. In diesem Zusammenhang bleibt auch abzuwarten, was aus Valdore wird, der ja nun die gleiche Macht wie der Begründer seines Volkes hat, damit aber auch die gleichen Probleme bekommen wird. Hilft ihm vielleicht nachher eine gewisse Technoschamanin mit dem Namen Sulu?! Fragen, Ideen, Gedanken, man wird sehen, wie es alles enden wird.
Abgesehen also von unserem "Wohltäter" erfahren die Auswanderer noch, wie hart es teilweise im All sein kann und schließlich, nachdem sie ihr Glück auf den beiden Planeten gefunden haben, wie schnell sich auch hier Lager bilden können und es zu der Situation kommt: Der Stärkere gewinnt...
Was ich mich beim Lesen noch gefragt habe: Wurde irgendwo mal in den Serien oder in Nemesis erwähnt, dass die Remaner eigentlich auch mal Romulaner also eigentlich auch mal Vulkanier waren oder hast Du Dir das jetzt so überlegt gehabt? Ich meine die Stirnwülste und die spitzen Ohren würden ja durchaus dafür sprechen, denn es wäre wohl sehr unwahrscheinlich, dass auf einem Zwillingsplanetensystem auf dem einen Planeten sich ein Volk entwickelt, dass solche Merkmale aufweist und auf dem Nachbarplaneten sich ein Volk aus einem ganz anderen System niederlässt, das die gleichen Merkmale besitzt... Die Idee ist also stimmig und sinnvoll, wollte eben nur mal nachfragen, ob das auch mal irgendwo von "offizieller" Seite erwähnt wurde.
So, kommen wir nun also zur Wertung: Da ich vom Gesamtkonzept begeistert bin, würde ich eine 1- bis 2+ geben, denn es war zwar spannend bis zum Ende, bot einen tiefen Einblick in Geschichte, Kultur und Politik der Rihannsu und auch das Mysteriöse kam nicht zu kurz, aber es hat mich dann doch noch nicht ganz sooo gepackt, wie es bei Folge sieben der Fall war. Vielleicht lag es auch daran, dass ich, wie oben mal kurz in der Klammer angedeutet, es teilweise etwas schwierig fand den einzelnen Sprüngen zu folgen, die vom allwissenden Erzähler in der Hintergrundgeschichte dieses stolzen Volkes, gemacht wurden. Vor allem am Anfang, als geklärt wurde, wie es auf Vulkan aussah und warum Karatek schließlich mit seinen Mannen aufbrach. Da wird von Surak gesprochen, der eine neue Ära einleiten will und dann ist man aber noch davor, als die Gedankenlords erst an die Macht kommen, weil Vulkan hin und wieder in die Scharmützel anderer Völker involviert wurde usw.

Fortsetzung folgt...
#166
02.05.2010, 11:47 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Das war also "The Way of D'Era"... Ich verneige mich vor Dir! Du hast in Deinen Romanen jetzt schon dem zweiten Volk eine Geschichte gegeben, nach den Andorianern erfährt man hier nun auch alles über die Romulaner und dennoch bleibt alles irgendwie nebulös und im Schatten, wie ihre ganze Kultur eben auch ausgelegt ist. Dass Du als Mittel zum Zweck dafür eine quasi eigenständige Geschichte nimmst, in der unsere eigentlichen Serienhelden nur mal ansatzweise erwähnt werden, ist mal wieder in die Kategorie "Genial" einzuordnen, denn mir hat die Besatzung unseres kleinen Sternenflottenschiffs in dieser Geschichte absolut gar nicht gefehlt und dennoch ging es in der Haupthandlung rund um die romulanische Bedrohung für Erde und Koalition weiter.
An Storyarcs hat sich dieser Band dann mal etwas zurück gehalten. Da wäre die Geschichte rund um unsere Kommandantin, die an Amnesie leidet nach ihrer Zusammenkunft mit den Glibberaliens, und mit der der Leser zusammen das politische und teils gesellschaftliche Rihannsu-Leben erforscht, denn sie ist eine Fremde in einem fremden Land, ähnlich wie es dem Leser ergeht, der ja doch bisher hauptsächlich die föderativen Wertvorstellungen verinnerlicht hat.
Schön fand ich, dass sie während ihrer Entdeckungsreise immer schockierter über die Zustände auf Romulus ist, dann jedoch, als sie ihre Erinnerungen am Ende zurück bekommt, wieder voll und ganz auf Linie ist und sich wahrscheinlich für ihren Ausbruch vorher schämt. Es ist also wie in jeder anderen Gesellschaft, man wird nach ihren Werten aufgezogen und quasi indoptriniert, nur die Wenigsten schaffen es sich dem zu erwehren und ihre eigene Meinung zu bilden.
Von dieser Lehrstunde über das Leben auf diesem fremden Planeten aber abgesehen, muss ich zugeben, dass dieser gesamte Teil der Geschichte dennoch etwas losgelöst wirkt vom eigentlichen Haupthandlungsstrang, dem Weg zum kommenden Krieg. Andererseits bin ich der festen Überzeugung, dass unsere Kommandantin in den letzten drei Bänden nicht einfach unter den Tisch fallen wird, sondern dass es noch einmal sehr bedeutsam werden könnte, dass sie ihr Gedächtnis wiedererlangt hat und nun wieder für das Imperium ihr Schiff kommandiert. Außerdem, wie gesagt, fand ich die gemeinsame Lehrstunde mit ihr sehr aufschlussreich.
Dann zum anderen Plot, Valdore (und Niijil) vs. Vrax. Ich mochte die Geschichte, hatte sie doch wieder schön viel Mysterie intus und glich einer Schatzsuche.
Schlussendlich hat Valdore es also geschafft und ist nun Prätor. Man könnte sagen: Der Preis dafür war hoch! Neben seiner eigenen entstellten Gestalt hat er nun also doch noch seine für sicher geglaubte Familie verloren. Klar, dass einen das verändert. Jetzt bin ich also in diesem Zusammenhang gespannt, wie es nun doch zum menschlich-romulanischen Krieg kommt, denn Vrax' überstürztes Handeln in dieser Richtung war ja der Auslöser, weshalb Valdore, abgesehen von seinem "Rausschmiss" aus dem engsten Kreis des ehemaligen Prätors, seine wunderliche Reise unternahm. Entweder hat die vergangene Nacht ihn dermaßen mitgenommen, dass er quasi zu dem wird, was er bekämpfen wollte, oder es muss noch einen anderen Grund geben, dass (wenn auch später als von Vrax geplant) der besagte Krieg ausbricht (oder Möglichkeit Nummer drei, ich habe einfach irgendwas vollkommen falsch verstanden und schreibe hier gerade kompletten Schwachsinn, was ich leider nicht ganz ausschließen möchte).

Fortsetzung folgt...
#165
27.04.2010, 20:44 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Alles in Allem ist der Roman dennoch ziemlich gelungen und erhält von mir im Vergleich mit dem sehr guten ersten Teil und dem alles übertreffenden zweiten Buch eine 2+, wobei sich die eben aus den teilweise abrupten Enden oder den nur angedeuteten wichtigen Ereignissen, die zu neuen Situationen führen, ergibt. Andererseits macht das aber eben auch wieder neugierig auf Geschichte Nummer neun und daher kann man es durchaus auch als gewieften Schachzug Deinerseits ansehen ;).
In diesem Sinne einen schönen Abend noch,
Torben
#164
27.04.2010, 20:38 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Dass Niherhe schlussendlich ihre Aufgabe doch erfüllen und die Forschungseinrichtung zerstören kann, ist wohl die einzig logische Auflösung dafür, dass die Erde im kommenden Krieg nicht einfach von den Romulanern überrannt wird und damit einerseits zwingend notwendig, andererseits aber auch etwas Balsam auf die arg gebeutelte Seele der Koalition und der Menschen im Besonderen.
Was unsere denobulanische Frau Dr. angeht, so bin ich ja mal gespannt, ob wir sie noch wiedersehen werden. Mein Gefühl sagt mir, dass dem wohl in Bezug auf Phlox weiterführende Handlung der Fall sein wird und wenn es nur dazu dienen sollte zu zeigen, dass auch einem eigentlich immer positiv eingestellten Phlox irgendwann der Geduldsfaden reißt und er sich einfach all seinen negativen Emotionen hingibt, was dann wiederum eventuell ungünstig für seine Gegenüber ausgehen könnte.
Dann zum letzten großen Teil der Story, T'Pols Suche nach ihrer Vergangenheit: Wir haben hier zwar eigentlich wieder nicht viel mehr erfahren als das, was wir schon von T'Les Katra-Schatten gehört haben, aber es ging etwas tiefer, wie z.B. die Sache mit der Entführung Mestrals durch die Romulaner oder seine Zeit auf der Erde. Auch die Liebesbekundung für sein mögliches Kind, sehr unvulkanisch, aber vielleicht etwas beruhigend für T'Pols doch zwischenzeitlich sehr aufgekratzte Seele, auch wenn es hier ja schon vorher erhebliche Besserungen zu verbuchen galt. Das Wichtigste an dieser Geschichte war für mich, zumindest im großen Kontext, die Karte, die Mestral eingebaut hat. Diese, das entwendete Shuttle von Malcolm und Trip, so wie die Daten aus der Überwachungsstation könnten die entscheidenden Kriterien für die Menschheit sein, um sich effektiv gegen die Romulaner zur Wehr setzen zu können. Auch hier heißt es jetzt wieder abwarten, was die nächsten Romane bringen.
Als allerletztes, bevor ich mich noch mal meinen Kritikpunkten widme, möchte ich auch noch mal die kleine Schlussszene von Malcolm erwähnen: Kann es etwa sein, dass Du Reed zum ersten Charakter in allen Serien und Fan-Fictions etc. machst, der als Hauptcharakter mal nicht GEGEN Sektion 31 ist, sondern schlussendlich sogar die Leitung übernimmt, jetzt wo die Romulaner das "Büro" augenscheinlich eliminiert haben? Wow, das finde ich irgendwie eine geniale Idee und passt zu Fortschreitung im "Verfall" des Charakters von Malcolm Reed. Mehr davon ;).
Insgesamt reicht der Roman dann aber trotz all der Abschlüsse und Aufwerfungen neuer Handlungsbögen nicht an seine zwei Vorgänger ran, was für mich die einfach Erklärung hat, dass Du diese großen Einzelgeschichten über zwei Bände aufbaust und dann alles doch ziemlich schnell im dritten zu ihrem jeweiligen Ende führst, hier wäre eine höhere Seitenanzahl vielleicht doch angemessener gewesen, um den großartigen Ideen jeweils einen gebührenden Abschluss zukommen zu lassen. Was ich meine ist z.B. die Geschichte rund um Andoria, die damit endet, dass Shran an dem Denkmal das Schwert in die Luft hält und es zu leuchten beginnt. Im nächsten Absatz, in dem die Andorianer erwähnt werden, ist der Bürgerkrieg dann ad acta gelegt, Andoria wieder erstarkt und Shran nun neuer Kanzler und Botschafter in Einem.
Gleiches gilt für die Geschichte rund um die Cabal: Alle wollen Suizid begehen, Silik taucht auf, hält seine Rede und die Cabal is back in business, auch wenn ich hier zugeben muss, dass Du ja mit Archer als ihren neuen Führer wieder eine Tür geöffnet hast, durch die ich unbedingt schnellstmöglich hindurch treten möchte ;).
Aber leider kam dieses Gefühl auch bei der Sache mit Trip und Malcolm auf: Sie verlassen die explodierende Basis und danach kommt irgendwie nichts mehr, Trip geht auf die Feier und kann seine Probleme mit Jon (hoffentlich) niederlegen, Malcolm hingegen erfährt vom vermeintlichen Tod seines Vaters und auch das war es wieder. Ok, auch hier denke ich, dass die Erklärungen dann im nächsten Band folgen, aber ich hätte mir gewünscht, dass zumindest einige dieser Aspekte noch in dieser Geschichte behandelt worden wären.
Fortsetzung folgt...
#163
27.04.2010, 20:32 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Das Ende diese Dreiteilers... Sehr schön geschrieben wieder einmal und alle Handlungsstränge kommen zu einem vorläufigen Ende, lassen jedoch jede Menge Spielraum für die noch vier ausstehenden Romane, ich bin also ganz heiß darauf zu wissen, wie es weitergeht.
Fangen wir beim Captain und Shran an: Mir gefällt die Idee, die hinter der ganzen Orevia-Story steckte, die Rache eines Volkes an einem Mitbürger, der sich für die Schwachen einsetzte. Allgemein hatte ich ja schon erwähnt, dass ich die ganze Mysteriumssache in diesem Bezug sowieso ziemlich klasse fand, es war eine schöne Abwechslung zum rein Sci-Fi-lastigen Erzählstil, der oftmals in einer Sci-Fi-Serie vorherrscht. Auch schön in diesem Zusammenhang die Erwähnung der Cabal und damit einem weiteren Element in Deinem Gesamtstorybogen, der hoffentlich noch einmal wichtig wird. Und auch Shrans großes Ziel, die Wiedervereinigung seines gespaltenen Volkes, haben wir am Ende, so dass zumindest dieser Brandherd eingedämmt ist.
Hoshi rettet also zum Schluss doch den Tag, auch wenn sie eine Menge Glück gehabt hat, dass just in dem Moment die Aliens auftauchen, als sie die Energie wieder einschalten muss und das romulanische Schiff die Stormrider eigentlich pulverisieren möchte... Dennoch war ich von der Geschichte als Ganzes angetan und spekuliere jetzt einfach mal, dass die Sternenflotte mit den Daten, die sie aus der Station haben, vielleicht doch eine halbwegs effektive Gegenmaßnahme für die Drohnenschiffe finden kann oder zumindest irgendeinen strategischen Nachteil etwas ausbügeln kann. Bleibt abzuwarten, was das sein mag.
Da habe ich dann aber auch noch eine kleine Frage: Wie kam die Stormrider direkt aus dem Castborow-Graben(?) nach Coridan, um schlussendlich die Enterprise zu retten? Das kam mir etwas seltsam vor...
Danken muss ich Dir in diesem Zusammenhang aber auch noch für eine kleine Sache: Cole und ihr Mann leben! Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich echt angenommen habe, dass eines der jungen Elternteile bei dieser Krise auf der Strecke bleiben würde, nachdem wir ja bereits schon mehrfach die Diskussion hatten, dass Du ein Faible für das Leiden Deiner Charaktere hast. Dennoch war es eine nette Abwechslung zu all den Tiefpunkten, die Deine Helden bis dato schon mitmachen mussten und für mich persönlich war es eben auch noch einer der wenigen Punkte, an denen ich mir zwischenzeitlich absolut keinen Reim auf den Ausgang machen konnte :)...
Dann zum nächsten Punkt, der aber auch noch mit der Stormrider zu tun hat: Phlox muss sich wohl geschlagen geben und anerkennen, dass durch seinen mittelbar bevorstehenden Tod die Prophezeiung wohl ihr Recht auf Existenz und Glaubwürdigkeit gegeben hat. Zwar tut es mir auf der einen Seite wieder Leid, dass er nach dem Tod seiner beiden Söhne einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen muss, für mich als Leser und Fan der Mysterie-Elemente hingegen, ist es schön, dass Du direkt nach dem andorianischen "Geplänkel" mit einem neuen Abschnitt aufwartest, der uns sicherlich bis zum Ende der Staffel begleiten wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, und das "beruhigt" mich wieder ein wenig, dass Phlox es gar nicht mal als sooooo schlimm erachtet, dass sein Leben nun ein ungefähres Enddatum kennt, denn, und da kommt es auf den Inhalt des Rest der Prophezeiung an, das könnte bedeuten, dass er schlussendlich doch noch sein Volk retten kann.
Und da wären wir dann auch bei den Romulanern und den Dingen, die Trip und Malcolm mit "feindlicher" Hilfe herausbekommen haben: Erstens, die Romulaner haben die Denobulaner tatsächlich dahingehend manipuliert, dass diese in den Krieg ziehen, um der Koalition einen weiteren Verbündeten zu nehmen. Ich sagte doch, lass mich weiterlesen und meine Zweifel verfliegen wie von selbst :D...
Fortsetzung folgt...
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