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Gästebuch: Star Trek Companion
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#162
Torben25.04.2010, 17:12 Uhr |
Und da ich gerade dabei bin, jetzt kann ich auch wieder erwähnen, dass mit dem Fortlauf Deiner Serie einige Zweifel, die ich eben vorher in meinen (engstirnigeren) Rezensionen bekundet habe, von Dir revidiert werden. So z.B. auch das Kriegsgeschehen zwischen den Denobulanern und die Antaranern, denn dadurch, dass die Romulaner Kontakt zur denobulanischen Premierministerin haben und sowieso die manipulativsten Wesen des STAR TREK Universums sind, ist es nicht unlogisch, dass sie den Krieg begünstigt haben (aus welchen Gründen auch immer, vielleicht um einen Verbündeten der Menschen zu schwächen). Dadurch ist der Krieg als Geschehen nicht kleiner geworden, aber ich könnte mir in meiner eigenen Welt jetzt wieder vorstellen, dass er eben nur als Teil oder Vorbote des romulanisch-irdischen Kriegs gesehen wurde und daher vorher eben nicht explizit erwähnt wurde (außen vor gelassen jetzt mal wieder die Tatsache, dass es rein von den Produktionszeiten der einzelnen Serien nicht anders möglich gewesen wäre und ENT ja eben als Ganzes eigentlich "böse" in Bezug auf den Canon ist ;)). Du siehst also, gib mir Zeit Deine Geschichte weiter zu lesen und viele meiner Kritikpunkte lösen sich in reines Wohlgefallen auf und führen bei mir nur zu ungläubigen Kopfschütteln ob Deiner absolut genialen Einfälle und Storywendungen. Und damit zum Mysteriumskapitel Zwei, T'Pols Suche nach dem Gral, ach nein, dem Artefakt mit dem Katra... Wirklich großartig ihre Odyssee durch alle nur erdenklichen politischen Gruppen auf Vulkan, die alle gegeneinander intrigieren und versuchen sich gegenseitig auszulöschen. Und in der Mitte T'Pol, der angeblich von allen Seiten geholfen werden soll, die sich aber ziemlich zwischen den Stühlen fühlen muss. Mal sehen, ob sie den Gruppe rund um den ehemaligen Doktor nun wirklich trauen kann und wie es ihr gelingt wieder an das Artefakt zu kommen, bevor die Romulaner das Katra für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können. Eine Frage habe ich da aber doch noch: Könntest Du mir eventuell noch mal den Prolog erklären? Den kann ich in diesem Zusammenhang noch nicht ganz einordnen. OK, es handelt sich im die Gruppe, die ihren Gefühlen freien Lauf lässt, aber irgendwie schienen sich in der präsentierten Szene ja verschiedene Bewusstseinsebenen abzuspielen, einmal der Kampf, der eigentlich ja Leidenschaft war, zwischen zwei Frauen und dann der Kampf der einen Frau mit einem scheinbar männlichen Angreifer... Wie gesagt, da bin ich noch nicht so ganz hinter gestiegen, was die genaue Aussage dieser Szene sein sollte. Zum Schluss haben wir noch die Story rund um Hoshi und ihr Kommando auf der Stormrider. Eigentlich ist hier ja kaum was passiert, sie sind hingeflogen, Cole hat ein neues Spiel demonstriert und zum Schluss sind Phlox und Cole "verschwunden" und das Sternenflottenschiff musste sich vor Romulanern verstecken. Wie gesagt, nicht viel, aber gerade das macht für mich den Reiz dieses Aspektes der Story aus, denn Spannung wurde alle Mal aufgebaut und ich kann gewiss sein, dass ich im dritten Teil dieses Arcs jetzt auch jede Menge Antworten auf der Front bekomme :). Wie Du siehst, ich bin nach wie vor also vollauf begeistert von Deinen Geschichten und habe wohl wirklich meine enge Sicht der Dinge etwas erweitert, wobei ich zugeben muss, dass mir wohl auch mit meiner vorherigen Anschauung nichts wirklich Negatives aufgefallen wäre. Daher bleibt mir nur zu sagen: 1+ für diesen Roman und hoffentlich wird die Auflösung dieses Dreiteilers seinen beiden Vorgängern gerecht, ich blicke ihm jedenfalls sehr optimistisch entgegen! Schönen Sonntag noch, Torben P.S.: Vielleicht habe ich dieses Mal nicht ganz so viel geschrieben, aber ich bin einfach total hin und weg von der Geschichte, so dass mir nichts mehr weiter dazu einfällt ;). |
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#161
Torben25.04.2010, 17:06 Uhr |
Nur ein Wort: WOW!!! So sehr ich vorher schon von Deinen Geschichten begeistert war, mit diesem Dreiteiler hast du die Qualität Deiner Geschichten noch einmal ein ganzes Stück höher gesetzt. Ich habe zwar erst die ersten beiden Teile gelesen, aber ich nehme einfach mal an, dass es in Teil drei so spannend weitergeht. Archer und Shran sind also auf einer anderen Welt gefangen und suchen das Schwert Thorins, das, wie ich schon irgendwie vermutete, in einem Fels steckte. Excalibur lässt in diesem Aspekt also wirklich grüßen ;). Sehr genial fand ich in diesem Zusammenhang die Rückkehr von Silik und das erneute Aufgreifen des Temporalen Kalten Krieges, der sich ja in allen Teilaspekten dieses Romans niederschlägt (abgesehen vielleicht von der Stormrider-Thematik). Ich bin sehr gespannt, wie die Erklärung für Siliks Machtergreifung aussieht und warum er nunmehr unsterblich scheint. Die passende Portion Mysterie bot diese Story allemal und jetzt bin ich auch wirklich gespannt, ob Shran es mit Hilfe des Schwertes schafft den Zyklus zu durchbrechen und diese Welt vor ihrem immerwährenden Untergang zu bewahren. Dann kommen wir zu Trip und Malcolm: Schön, dass die beiden doch noch mal Harris Vaterrolle aufgriffen und irgendwie fand ich auch ihre Schlägerei in diesem Zusammenhang passend, die dann ja wiederum ziemlich abrupt endete und die beiden in die geheime romulanische Basis brachte. Wie auf dem Klappentext schon zu lesen, war klar, dass es nicht so einfach sein könnte und dass irgendetwas schief gehen musste. Sehr schön fand ich dann auch, dass die beiden nun also wirklich in das Antlitz der Romulaner starren durften, denn es wäre schon irgendwie unlogisch gewesen, wenn sie eine komplette Basis infiltrieren, ohne auch nur einen der Betreiber mal näher zu sehen. Jetzt muss nur eine Erklärung her, warum sie dann später nichts über ihre Erfahrungen ausplaudern, aber da bin ich guter Dinge ;)... Und damit wäre ich wohl auch bei dem Punkt, für den ich Dich in diesem Roman am meisten loben muss: Sela! Als sie auftauchte, war ich mir anfangs nicht ganz sicher, ob es wirklich "unsere" Sela sein könnte, doch als Du dann die Antwort gegeben hast und auch eine Erklärung in Bezug auf die von ENT gemachten Canon-Verstöße brachtest, da hast Du mein Herz vor Freude höher schlagen lassen!!! Jetzt heißt es also abwarten, wie stark die Zerstörung der Basis wirklich wiegt und ob damit die eigentliche Zeitlinie wieder halbwegs hergestellt ist ohne die Andeutungen, die ENT gemacht hat, wieder vollkommen zu negieren. Das ist eine wahrlich schwere Aufgabe, aber ich bin mehr als überzeugt, dass Du es hinbekommst und auch hier ein schlüssiges Ende für findest. Und ich hoffe in diesem Kontext auch darauf eine Antwort auf die Identität des Future Guys zu bekommen, der diesen ganzen Storyarc ja erst eingefädelt hat. Fortsetzung folgt... |
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#160
Torben23.04.2010, 22:22 Uhr |
Letzter Storybogen bezieht sich auf die Verfolgung der beiden vermeintlich Entführten durch die Enterprise, die mal wieder ziemlich viel einstecken musste. Scheinbar kann dieses Schiff nicht ein Jahr ohne größere Reparaturen auskommen ;). Viel wichtiger als das sind aber die Entwicklungen der Charaktere: Phlox rastet endlich einmal richtig aus und ich kann es ihm nicht verübeln. Schön dann auch sein Entschluss sich jemandem zu öffnen und über seinen Traum zu sprechen. Ich hätte zwar nicht damit gerechnet, dass es Sulu sein würde, aber irgendwie passt es, ist sie doch die andere Person an Bord, die durch ihre Träume beeinflusst wurde. Schade nur, dass Du das Gespräch selber nicht gezeigt hast, andererseits gehe ich einfach mal davon aus, dass ihre unfreiwillige Counselor-Stunde sicherlich später noch mal aufgegriffen wird. Hoshi hat in der Zeit ihre Berufung gewechselt und ist nun als Hebamme tätig. Nun ja, nach ihrem Date mit Malcolm, das vielleicht durch ihrer beider Jungfräulichkeit doch etwas gekünzelt wirkte, und ihrem daraufhin sehr positiven Blick auf sich selbst und ihr Leben als Ganzes, war klar, dass sie beim Anblick der schwangeren Cole und dann natürlich im Angesicht des Babys doch wieder ins Zweifeln kommt. Hoshi hat sich zwar in all den Jahren viel weiter entwickelt, was ihre Ängste und Sorgen angeht, aber sie schafft es eben doch immer noch nicht das Selbstbewusstsein in Person zu sein. Bleibt noch T'Pol übrig, die weiterhin mit ihrem vulkanischen Erbe kämpft und in den neuen Übersetzungen auf der einen Seite eine Möglichkeit sieht sich selbst zu rehabilitieren und T'Pau "anzugreifen", da Surak seine eigenen Worte später wieder einschränkt und somit T'Pol doch wieder zu einem Teil des vulkanischen Volkes werden lässt, auf der anderen Seite zeigt sie aber dennoch immer noch eine Sympathie für ihr Volk, das sie dermaßen verraten hat, indem sie sich zum Schluss in die Höhle des Löwen begibt, um ihre Heimatwelt vor der Gefahr des Katras zu bewahren, das in dem Artefakt eingeschlossen war. Sie kämpft also auch nach all den Schicksalsschlägen nach wie vor um ihr Volk und das finde ich bewundernswert und gleichzeitig für ihren Charakter, der wieder zu sich selbst gefunden hat, irgendwie passend. So, das war meine Kritik zu 5x06. Sie ist dieses Mal wahrscheinlich positiver ausgefallen als die vorherigen, was zum Einen vielleicht daran liegt, dass ich mir Deine Kritik zu Herzen genommen habe, andererseits aber auch daran, dass ich wirklich nichts Großes auszusetzen habe. Das war bei den vorherigen Romanen eben nicht immer zu 100 % der Fall und deshalb hatten sie immer einen gewissen kritischen Unterton. Ich sage hier und jetzt aber auch, dass ich diesen Ton durchaus auch wieder anklingen lassen werde, wenn mir Dinge nicht so gut gefallen. Dennoch weise ich noch einmal darauf hin, dass mir das Gesamtwerk bisher außerordentlich viel Freude bereitet und auch wenn die Negativpunkte manchmal etwas größer erscheinen, sind sie dennoch in meiner subjektiven Ansicht eher als Tropfen auf den heißen Stein zu deuten, weshalb ich zwar meinen Unmut äußerte, diesen aber nicht dermaßen kritisch betrachte, wie er bei Dir vielleicht zu Teilen angekommen ist. Ich hoffe, dass sich unser "Missverständnis" damit dann also geklärt hat und Du meine Punkte wieder als mögliche Diskussionsansätze auffassen kannst, in deren Verlauf ich mich gerne auch von anderen Standpunkten überzeugen lasse. Einen schönen Abend noch, Torben |
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#159
Torben23.04.2010, 22:16 Uhr |
Zweiter Teil der Story wäre dann Archer, wie er einmal mehr auf Shrans Wunsch hin nach Andoria reist und dort wirklich im wahrsten Sinne des Wortes eine Odyssee über sich ergehen lassen muss. Auch wenn einige Elemente sicherlich bekannt sein dürften, wie z.B. die Szene mit dem immer noch größeren Fisch (JarJar lässt grüßen), störte mich das nicht wirklich, wirkte es doch eher wie eine Hommage oder zumindest ist es irgendwie so etwas wie ein Running Gag. Interessant fand ich übrigens auch die Begegnung mit Keylar, die als Art Orakel oder wie auch immer, Shran schlussendlich die entscheidenden Hinweise liefert. Auch das gab es sicherlich schon in diversen Geschichten in allen möglichen Darreichungsformen, aber mir gefällt die ganze Mythologie rund um Andoria ausgesprochen gut und ich ziehe meinen Hut vor Deinen Ideen, wie damals auf der Hochzeit die Geschichte der zwei Herzen... Erstaunlich, dass ein Volk, das seit TOS bekannt ist, irgendwie doch nichts bisher preisgegeben hat. Um so besser für Dich, der Du hier toben kannst und es wirklich verstehst diesem Volk einen passenden Hintergrund zu geben, der sowohl den Stolz des Kriegers, aber auch die philosophischen Aspekte vereint. Zum Schluss finden die beiden Freunde dann also, wie sollte es auch anders sein, das Portal. Ich hatte gemutmaßt, dass es vielleicht ein Gateway sein könnte, das von den Iconianern dort platziert wurde, scheine mich anhand der Beschreibung des Tores aber geirrt zu haben. Da klang es für mich eher wie das Stargate ;). Ich bin schon gespannt, wie es mit den Beiden weiter geht und habe irgendwie so die Excalibur-Sage im Kopf, wahrscheinlich, weil es sich bei dem gesuchten Gegenstand eben um ein Schwert handelt... abwarten. Dann wären wir bei Malcolm und Trip: Ich hatte also doch bei meinem ersten Impuls Recht, dass Sektion 31 dahinter steckt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir zwischenzeitlich nicht mehr sicher war und dachte, dass die Romulaner nun vielleicht doch ihr Ass aus dem Ärmel schüttelten und Reed "aktivierten". Die Mission als solche ist ja eigentlich klar, Prototyp finden, Prototyp zerstören. Genial fand ich in diesem Zusammenhang den Einfall Daniels und den Temporalen Kalten Krieg, bzw. dessen Nachwirkungen, mit einzubinden. Zwar hattest Du vorher schon mal irgendwann kurz Daniels im Zusammenhang mit Sektion 31 erwähnt, aber dass du versuchst die Unstimmigkeiten, die ENT aufgeworfen hat, damit zu erklären finde ich sehr gelungen. Bleibt nur die Frage, ob die bloße Vernichtung der Fertigungsanlage des neues Schiffs oder auch nur dessen Zerstörung schon reicht, um doch noch das STAR TREK Universum zu erschaffen, was uns die Serien vor ENT zeigten. Andererseits, wenn nicht, dann würde sich ja eigentlich alles danach verändern und da ENT Season 5 ja in den Canon eingebettet ist, wird es wahrscheinlich mit Hilfe einer Vertuschungsaktion seitens Sektion 31 reichen, um den Geschichtsverlauf in die uns bekannten Bahnen zu lenken... Zeitreisen sind einfach kompliziert! Ich bin jedenfalls gespannt, auf was für ein Abenteuer Trip und Malcolm sich da eingelassen haben. Schade nur, dass Trip die erste Bombe, die sein Freund platzen lässt, scheinbar direkt wieder vollkommen vergessen hat, nachdem Malcolm zu den genaueren Einzelheiten ihrer Mission gekommen ist. Jedenfalls macht er keine Anstalten mehr bis zum Schluss des Romans herauszufinden, wie Malcolm nun wirklich zu Harris steht. Fortsetzung folgt... |
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#158
Torben23.04.2010, 22:10 Uhr |
Das war also das Mid-Season-Finale und in bester Manier handelt es sich um einen Fortsetzungsroman... Sehr geschickt gemacht. Aber zum Glück bin ich ja erst so spät auf Deine Bemühungen aufmerksam geworden, dass ich gleich einfach weiterlesen kann :D. Zum sprachlichen Stil brauche ich ja nichts mehr sagen, er ist konstant auf einem hohen Niveau mit dem kleinen Einwand, dass du sehr auf die ein oder andere Phrase zu stehen scheinst, die sich immer wieder in Deinen Romanen finden lässt. Nun also zur Story an sich: Die Romulaner sind zurück!!! Und auch, wenn sie ihren eigentlichen Auftritt ja nur während ihres Angriffs auf die Black-Pearl-Station und dem anschließenden Gefecht mit der Defensiv-Flotte der Erde haben, und danach dann durch ihre Abwesenheit auf der verlassenen Raumstation auffallen, schaffst Du es wirklich hervorragend eine immerwährende Spannung aufzubauen, denn man merkt, dass die Bedrohung durch diese fremde Spezies zum Greifen nah ist. Zum Einen die offensichtlichen Angriffe auf den Sol-Sektor, so dass ich Gardner durchaus verstehen kann, dass er eher einen Angriff zum Beginn der Koalition befürchtet, andererseits aber dann der Fund der Station und die dort aufgezeigte Möglichkeit, dass eben doch nicht alles so ist, wie es scheint und stattdessen eben auch Corindean als Angriffsziel dienen könnte. Bleibt abzuwarten, wie gut deren Flotte gerüstet ist, wobei ich zugebe, dass nach dem Angriff des einzelnen Marodeurs auf die Sternenflottenschiffe auch deren Patrouillen um den corindeanischen Heimatsektor nichts ausrichten können würden, selbst wenn Gardner sich anders entschieden hätte... Da habe ich dann aber jetzt doch noch mal eine Verständnisfrage: Im Warp-Fünf-Komplex wird zu Anfang der Grundstein für Unity One gelegt, die erste Raumbasis im Erdorbit oder erdnahen Raum, die von allen Koalitionspartnern zusammen errichtet wird und wohl auch etwas größer ausfallen dürfte. Black-Pearl-Station hingegen ist die Sensorphalanx der Koalition im Sol-Sektor, besteht aber auch aus diversen Bauteilen von den vier Mitgliedswelten oder? Nur, dass ich da den Unterschied genau erkenne: Black-Pearl-Station ist ein Horchposten, Unity One soll eine richtige Raumstation werden. Fortsetzung folgt... |
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#157
Torben22.04.2010, 19:37 Uhr |
Und damit zum letzten Teil: Phlox Geschichte rund um seinen Heimatbesuch fand ich im Großen und Ganzen auch gelungen. Sein Gefühl nicht mehr dazu zu gehören nach all den Jahren der Abwesenheit konnte ich gut nachvollziehen. Auch schön, dass seine Träume die zentrale Handlung dieses Plots darstellten bzw. deren Verwurzelung in der Realität Denobulas. In diesem Zusammenhang ein ganz herzliches Dankeschön für den Einbau von Elisabeth Cuttler. Es war schön, dass ihre Geschichte noch mal aufgegriffen wurde und ich finde die Idee mit der Anomalie in der Ausdehnung wirklich gelungen. Hier habe ich wiederum auch irgendwie kein so großes Problem damit, dass scheinbar übermächtige Kräfte am Werk sind. Vielleicht, weil die Anomalie eben schon als Erklärung herhielt, wohingegen bei Sulu immer noch eher alles im Dunkeln schwebt, denn mich haben ihre Antworten Trip gegenüber nicht so recht zufrieden gestellt. Aber wie gesagt, ich harre der Dinge, die da kommen. Was dann Deine Ausführungen der genetischen Mutationen angeht, so gestehe ich ein, dass das vielleicht auch wieder etwas zu groß in meinen Augen war, zumindest die Verwandlung von Phlox Söhnen in irgendwelche anderen Lebensformen, hier hätte vielleicht eine Anpassung der Denobulaner im Sinne und Umfang der menschlichen Augments mich etwas zufriedener zurück gelassen. Wenn ich das aber richtig verstanden habe, dann sind Regierungseinheiten zum Schluss gegen die "Zombies" vorgerückt, so dass die Flotte der Denobulaner dann schließlich doch nur als normalen Militärs besteht oder? Ich hoffe aber dennoch, dass es im weiteren Verlauf Deiner Geschichten dann doch nicht zum Krieg kommt, denn ich habe meine Zweifel, dass das einfach so zu vergessen wäre, auch in Angesicht des noch kommenden Krieges zwischen Menschheit und Romulanern, denn auch an diesem Krieg waren ja hauptsächlich nur zwei Völker beteiligt und daher dürfte er eigentlich nicht viel größer ausfallen als der sich jetzt hier abzeichnende, so dass man die Denobulaner und Antaraner in der Geschichtsschreibung einfach vergisst. Vielleicht überraschst Du mich aber ja schon im nächsten Band wieder und die doch nicht gerade kleine Storyline bekommt eine Auflösung, die mir wieder vollkommen zusagt, wie z.B. "lediglich" ein Putsch auf Denobula, der dann kurz vor Angriffsbefehl doch noch dazu führt, dass wir keinen Krieg zwischen den beiden Völkern sehen... Du siehst, ich baue mir hier meine ganz eigenen Theorien zusammen und gleiche sie jedes Mal mit den schlussendlichen Resultaten in Deinen Geschichten ab. Daher mache ich auch nachher weiter mit Folge sechs, mal sehen, wie lange diese mich "aufhält". Schönen Abend noch, Torben P.S.: Ich hoffe, dass meine Ausführungen noch Sinn ergeben, ich hatte in meiner ersten Fassung Phlox Abenteuer irgendwie außen vor gelassen und dann im nachhinein seinen Abschnitt noch eingefügt, musste dann aber einige Veränderungen am Text vornehmen, so dass es jetzt hoffentlich wieder halbwegs passt. Wenn etwas unklar sein sollte, dann komme ich gerne noch mal auf den Punkt zurück :). |
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#156
Torben22.04.2010, 19:31 Uhr |
Und weil bei Dir alles so schön verzahnt ist, kommen wir über die Romulaner dann auch zu Travis, Gannet und Gang. Auch hier war ich begeistert von Deinen Einfällen, allen voran Omag, den Ferengi, ach nein, Verzeihung, Cardassianer, der sich sehr schön in das Bild dieses Volkes einfügte, das wir aus DS9 und ENT haben. Es machte Spaß dem ewigen Hin-und-Her der beiden Parteien zuzusehen und die Idee mit Gannets Gerät gegen ihre trockenen Lippen den Mann einfach so umzuhauen, das war klasse :D... Ansonsten schön, dass sie das Artefakt doch so schnell schon gefunden haben. Viele andere hätten da wahrscheinlich jetzt eine Storyline aufgebaut, die erst in Folge elf oder so zu Ende geht. Stattdessen bietest Du nun die Möglichkeit dem Geheimnis des Gegenstands schon zur Staffelhälfte auf die Schliche zu kommen. Ob sich das nun auch so entwickelt werde ich ja schon bald feststellen. Die Mission der Enterprise als weiteres Storyelement: Mir ist aufgefallen, dass einige Abschnitte bei der Beschreibung der Höhle identisch sind mit denen aus Archers Begegnung mit dem Aenar-Generationenschiff. Kann das sein? Und wenn ja, war es nur "Zufall" oder haben wir hier vielleicht eine Verknüpfung, die später noch relevant werden könnte? Davon abgesehen fand ich die Grundkonzeption des Beschützers sehr gelungen, nur bin ich mir in einem ziemlich großen und wahrscheinlich auch noch wichtigen Punkt für den Fortlauf der Staffel mal wieder nicht ganz so sicher, über den Grad meiner Begeisterung: Technoschamanen? Ich meine, ok, es bezieht sich alles auf Technik und ist daher versucht begreif- und erklärbar zu machen. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher, was ich von der Sache mit den "magischen" Kräften halten soll, muss aber eingestehen, dass ich das eigentlich nicht mal richtig erklären kann, denn auch Q und andere ähnliche Entitäten hatten ihre Auftritte in STAR TREK Und haben Dinge geschehen lassen, die unser eins eben als Magie bezeichnen würde. Vielleicht wirkt auch einfach der Begriff "Schamane" irgendwie etwas abschreckend auf mich, denn das erinnert mich irgendwie an Fantasy ala "Herr der Ringe" voller Orks und laufenden Bäumen (was ich persönlich hin und wieder auch liebe, aber nicht gerade in Bezug auf STAR TREK). Davon abgesehen war die Story aber dennoch schön zu lesen und wie bereits erwähnt, die Aufgabe, die das fremde Wesen da schon seit Jahrhunderten übernimmt, scheint ihre Schatten voraus zu werfen. Ich bin also gespannt, haben wohlmöglich die Romulaner auch hier ihre Finger irgendwie geartet im Spiel, bzw. ist vielleicht einfach der anstehende Krieg gemeint? Fortsetzung folgt... |
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#155
Torben22.04.2010, 18:56 Uhr |
Das war dann also Roman Nummer fünf. Und auch dieses Mal hatte ich wieder großen Spaß beim Lesen. Da wäre zum Einen die Geschichte um Archer und Vanderbilt, zwei ungleiche Personen, die aber dennoch auf der selben Seite stehen müssen. Kein Wunder, dass es da zu Reibereien kommt und ich hoffe, dass wir noch mehr von dem innerpolitischen Kampf der Erd-Delegation sehen werden während von außerhalb ebenfalls alles sich gegen die Koalition verschworen zu haben scheint. Damit wären wir auch bei Punkt zwei, den Andorianern und ihrer Unterstützung von Sirius. Ich muss gestehen, dass ich hier wie Archer denke und nicht glaube, dass Vendrehni wirklich etwas damit zu tun hatte bzw. davon wusste. Es könnten ja vielleicht die Ultra-Nationalen, von denen Shran ja seinerzeit schon in Deinen vorherigen Romanen sprach, dahinterstecken, auch wenn es mehr als erschreckend wäre, wozu sie dann fähig zu sein scheinen, bedenkt man di e Ausmaße des Komplexes rein vom Raumgefühl her, aber auch von den daraus fast entstandenen Möglichkeiten diese Region des Weltraums zu destabilisieren. Dennoch mochte ich den Schritt, den Du hier eingeschlagen hast, dass eben nicht alles "Eitel-Sonnenschein" ist unter den Politikern. Außerdem sind solche Zerwürfnisse wohl auch der einzig logische Grund, warum die Föderation schlussendlich eben erst sechs Jahre nach dem Terra-Prime-Zwischenfall im Quasi-Finale von ENT gegründet wird. Wären alle Probleme direkt aus der Welt geschafft und würde sich niemand misstrauen, so hätte man eigentlich davon ausgehen können, dass bereits zum Beginn des Krieges zwischen Erde und Romulus eine feste Allianz besteht (auch wenn das wieder bedeuten würde, dass die Romulaner wahrscheinlich auch noch früher noch energischer zur Tat geschritten wären, aber das ist ein "Was-wäre-wenn-Spiel"). Apropos Romulaner: Die habe ich ja im letzten Band dann rückwirkend doch ein wenig vermisst. Um so schöner also der Schluss, als wir wieder einen von ihnen "zu Gesicht" bekommen. Ich freu mich schon auf eine größere Partizipation von den Grünblütern im weitern Verlauf der Staffel, denn bisher hast Du es wirklich zu verstehen gewusst sie immer wieder intrigierend gegen die Menschen agieren zu lassen, auch teilweise halbwegs öffentlich, ohne ihnen unseren Helden gegenüber aber das Geheimnisvolle zu nehmen und sie so weiterhin als großes Mysterium für die Menschheit und selbst die Vulkanier zu benutzen, bis ein gewisser spitzohriger Wissenschaftsoffizier schließlich erst hundert Jahre später ihre wahre Herkunft ans Tageslicht bringen wird :)... Fortsetzung folgt... |
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#154
Torben19.04.2010, 23:27 Uhr |
Dass Du dann zum Schluss die Aenar als Ganzes auch noch von Andoria verschwinden lässt, nun, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Und ich muss zugeben, dass ich auch noch nicht so ganz weiß, was ich davon halten soll, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man die Aenar auch, jetzt nach der Einführung durch die TV-Serie, als Grund angebracht hat, dass nicht alle Andorianer, wie sie z.B. in TOS auftauchen, die gleiche dunkle Hautfärbung haben. Das ist zwar nur Zufall, aber wäre eine sinnvolle Erklärung für die unterschiedlichen Farbtiefen gewesen. Auf der anderen Seite muss ich Dich aber zu diesem überaus cleveren Schachzug auch beglückwünschen, denn somit hast du den perfekten Aufhänger für deine Innisfree-Reihe geschaffen und mich wohl auch für dieses Deiner Projekte gewonnen, denn natürlich möchte ich wissen, wie es mit den Aenar weitergeht :P... In diesem Sinne wünsche ich noch eine gute Nacht und morgen steigt dann die große Premiere von Band fünf... P.S.: Kann man was an der Zeichenlimitierung in Deinem GB machen? Es dauert immer eine ganze Stunde, bis ich meinen Eintrag geschrieben und dann vollständig hier eingefügt habe ;) |
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#153
Torben19.04.2010, 23:21 Uhr |
Bleibt noch die Haupthandlung dieser Geschichte: Shrans Vermählung. Ich liebe Jeffrey Combs und seine Darstellung dieses blauhäutigen Soldaten, der trotz all seiner Verpflichtungen zur Imperialen Garde dennoch das Herz am rechten Fleck trägt. Allein deshalb hast Du mit dieser Story schon voll bei mir gepunktet. Hinzu kommt dann noch, dass die Hochzeit in eine schöne Kriminalstory eingebettet ist, was mir vom Stil her ebenfalls sehr gut gefiel, auch wenn Du Dich nachher ziemlich schnell von allen anderen Teilnehmern der Hochzeitsgesellschaft getrennt hast. Wahrscheinlich wäre es aber zu lang geworden, wenn du jedem Einzelnen seinen persönlichen Abgang beschert hättest... Im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich jetzt wirklich damit gerechnet habe, dass die oder besser gesagt eine Aenar dahinter steckt oder nicht. Jedenfalls war schon von Anfang an klar, dass Shran doch ziemlich blauäugig war und einfach so dieses Angebot einer geheimen Feier angenommen hat, auch wenn ich seine Ausführungen Archer gegenüber schon wieder teilweise nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz war es ein nettes Ende, das eine gewisse Analogie zu einer Abteilung aus Sektion 31 der Sternenflottencharta aufbietet, auch wenn unsere Aenar als Abtrünnige gilt; sie versuchte ihre Gesellschaft mit allen Mitteln zu schützen, auch wenn sie selber gegen jegliche Prinzipien verstößt, die sie gerade eben bewahren will. Fortsetzung folgt... |
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