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Gästebuch: Star Trek Companion



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Name Kommentar
#251
09.06.2016, 21:06 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Lieber Julian,

ich bin vor zwei Wochen endlich dazu gekommen Deine finale Fassung Deiner Voyager-Fortsetzung zu lesen. Leider habe ich danach dann aber nicht die Zeit gefunden hier auch ausführlich meine Meinung nieder zu schreiben. Ich hoffe, dass ich dies demnächst noch nachholen kann. Lass mich nur schon einmal so viel sagen: ich habe mich wieder köstlich unterhalten gefühlt und bin im Nachhinein froh, dass Du Deine Geschichte noch mehrfach überarbeitet und vor allem ergänzt hast ;).

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch

Torben
#250
03.02.2016, 15:11 Uhr
Philco


Hey, Julian!! Da hat sich ja wieder viel getan auf Deiner Seite! Ich verschlinge gerade die VOYAGER-Fortsetzung..

Philco
#249
14.11.2015, 19:46 Uhr
Nadia
EMail: nadia@treknation.net  Homepage: http://treknation.net

Lieber Julian,

ich habe deine Mail bekommen und mal wieder reingeschaut. Da sehe ich die Frage, ob du Innisfree fortsetzen sollst, oder nicht?
Ich muss gestehen, ich habe noch nicht reingelesen. Allerdings nur deshalb nicht, weil du sowohl Glowing Heart als auch TNG New Horizons abgebrochen hast. Beides Projekte, die mich angesprochen haben.
Mit Enterprise habe ich nach der Serie abgeschlossen und finde keinen Zugang mehr zu dieser Epoche. Voyager interessiert mich noch viel weniger, ist die Serie doch inzwischen in meiner allgemeinen Beliebtheit drastisch gesunken. Bin halt doch eher für die TOS/AOS Ära oder eben DS9 zu haben. TNG hat mich vor allem wegen Picard/Crusher interessiert.

Finde das grundsätzlich so bedauerlich, dass sich unsere Serien-Geschmäcker so stark unterscheiden, weil ich deinen Schreibstil so bewundere, ja sogar liebe. :/

Daher hoffe ich, dass du Innisfree fortsetzt. Ich möchte es ehrlich gesagt erst lesen, wenn es fertig ist, damit ich nicht wieder vor einer 'abgesetzten Serie' hocke. Das hab ich im TV schon genug. Leider.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Kraft und vor allem Muse für deine laufenden Projekte. :)
#248
04.11.2015, 16:42 Uhr
Martin Schulz
EMail: meta.schulz@gmx.de 

Ja der 12. Film war wirklich nicht so prall. (Obwohl er IMHO besser war als der 11. Film.) Wobei ich allgemein finde, dass die Serien immer besser waren, als die Kinofilme. Mich schaudert allerdings, dass ausgerechnet Alex Kurtzman als Ex.Produzent für die neue Serie verantwortlich sein wird. Bitte keine Star Wars Serie, die sich als Star Trek ausgibt.

Nein, ich habe noch die alte Ausgabe ohne Naomis Probleme gelesen.Habe gerade den Band mit den Q gelesen.

Mit Mr. Kim und Tuvok wurdest du also nie warm. Bei Kim kann ich das irgendwo verstehen. Ein Typ gerade von der Akademie gekommen, Einzelkind, recht verkopft.
Aber Tuvok? Könntest du genauer erklären woran es liegt?
Liebe Grüße,
Martin.
#247
04.11.2015, 00:35 Uhr
Martin Schulz
EMail: meta.schulz@gmx.de 

Lieber Julian,
nach langer Zeit schreibe ich mal wieder. Selbst wenn ich keine Rückmeldung mehr gegeben habe, habe ich doch viel von Dir gelesen.
Zuletzt den Beginn der achten Staffel von Voyager. Sinnigerweise dann ohne das namensgebende Schiff. Was ich durchaus interessant finde. Und die storyimmanente Begründung ist sehr gelungen. Chakotay kalt stellen. Wobei ich mich frage, wie die Flotte tatsächlich zu dem Zeitpunkt zusammengesetzt ist. Die Intrepidklasse ist ja noch nicht so alt. Liegt es an ihrer nichtmilitärischen Ausrichtung?

Die Weiterentwicklung der Charaktere ist soweit nachvollziehbar.
Wobei: Mr. Kim macht keine große Veränderung durch. Was wohl auch an seiner geringen
Bedeutung für den Plot liegen mag.

Ansonsten hast du wie gewohnt Re­mi­nis­zenzen an viele Folgen und Filme gemacht. Die meisten fand ich gut, aber schon wieder ein Raumschiff geheim bauen? Nun ja. Irgendwie muss man ja da neue Schiff vorstellen. Allerdings habe ich auch keine bessere Idee, wie man es sonst machen könnte.

Liebe Grüße,
Martin.

Kommentar:
Lieber Martin,

keine Sorge! Die gute, alte Voyager lasse ich doch nicht fallen. Sie gehört zum Inventar dazu. Lass Dich überraschen, wie es weiter geht ;-) Außerdem wurde dieser Sovereign-Kreuzer ja nicht komplett neu gebaut wie in diesem irrlichternden 12. Film, sondern lediglich umgebaut...

#246
30.09.2015, 17:32 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

So, das war also die Reise der ersten Enterprise zwischen den Sternen. Ich habe mich insgesamt sehr, sehr gut unterhalten gefühlt und mich jedes Mal über einen neuen Roman gefreut. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber ich habe es stets begrüßt mir Deine Argumente anzuhören, warum Du das ein oder andere so geschrieben hast, wie Du es getan hast. Noch mehr habe ich mich über Deine Antworten gefreut, wenn ich mal Nachfragen zu der ein oder anderen Szene hatte. Danach war mir dann klar, was Du damit aussagen oder bezwecken wolltest. Danke dafür .

Insgesamt kann ich jedem nur empfehlen sich Deine Romane herunter zu laden und zu lesen. Ich mochte sie von der erste bis zu letzten Seite und finde Du hast einen großartigen Abschluss mit „Everlasting Peace?“ geschaffen, der viele verschiedene Aspekte der Nachwirkungen des irdisch-romulanischen Krieges beleuchtet und am Ende jedem Charakter einen würdigen Abschluss einräumt. Mehr kann man sich für ein Finale nicht wünschen!
#245
30.09.2015, 17:25 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Nachdem nun also alle wichtigen Charaktere einen würdigen Abgang bekommen haben, springst du 50 Jahre in die Zukunft, kurz vor den Föderationstag anlässlich der Gründung der Planetenallianz, und wir begleiten eine junge Reporterin, die versucht ein Interview mit T’Pol anlässlich dieses Feiertages zu führen. Ich muss zugeben, mir ist der tiefere Sinn dieser Szene nicht so ganz klar geworden. Soll es einfach zeigen, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Leute noch immer dieses historische Ereignis feiern? Und auf der anderen Seite zeigen, was aus T’Pol geworden ist? Auch kann ich den Gärtner nicht so ganz einordnen. Er scheint angesichts seiner Emotionen ein V‘tosch’katur (bestimmt falsch geschrieben :-D…) zu sein. Willst Du hiermit einfach zeigen, wie weit T’Pol sich entwickelt hat im Vergleich zu ihrem ersten Treffen mit einem Anhänger dieser Lebenseinstellung? Dass sie alle Vorurteile hat ablegen können und eine solche Person nun sogar in ihrem Haus beschäftigt? Wie gesagt, diese Szene stellt als Ganzes ein kleines Mysterium für mich dar ;-).

Wirklich gefreut habe ich mich dann wieder, als ich Deinen eigenen Namen in der Geschichte wiederentdeckte. Du lehrst also zukünftig an der Uni Geschichte und versuchst gelangweilten Studenten das Großereignis der Föderationsgründung näher zu bringen? So wie Du das beschreibst, scheint das keine leichte Aufgabe zu sein. Ich hoffe, dieser Teil Deines Romans basiert nicht auf wahren Begebenheiten in einem anderen Kontext… Ich muss, um noch einmal ein bisschen auf den Inhalt einzugehen, der Studentin, die sich meldet und ihre Meinung kund tut, jedoch auch ein bisschen in ihrer These unterstützen. Zwar gebe ich Dir recht, dass die Gründungsvölker von sich heraus beschlossen haben lieber an den Verhandlungstisch zu treten als sich irgendwo auf einem Schlachtfeld zu begegnen, aber wären die Romulaner als intrigante Macht im Hintergrund nicht gewesen, hätte es vielleicht überhaupt erst an einem Auslöser gemangelt, dass man sich mit den jeweils anderen Völkern überhaupt auseinander setzen müsste. Man hätte vielleicht einfach weiter vor sich hin gelebt, jedes Volk mehr oder minder vom anderen abgeschottet und vielleicht nur sporadisch mal ein paar Handelsbeziehungen aufgebaut. Doch erst durch das Eingreifen der Romulaner und diese gemeinsame Bedrohung hat man erkannt, dass man doch enger miteinander verbunden ist, als anfangs vielleicht angenommen. Wie gesagt, jetzt lag es sicherlich an den inneren Werten der Völker, dass sie eben nicht zu den Waffen gegriffen und sich gegenseitig vernichtet haben, sondern stattdessen den Dialog suchten (manchmal auch erst nach ein paar Umwegen). Nichtsdestotrotz wäre es ohne das Zutun seitens der Romulaner vielleicht nie dazu gekommen. Aber das werden wir wohl nie erfahren… ;-).

Den wirklichen Abschluss bildet dann Deine Szene auf der Brücke der Enterprise E, wie wir sie aus Nemesis kennen. Data opfert sich selbst und zerstört die Scimitar, womit er seinen Freunden auf der Enterprise und allen Bewohnern der Erde das Leben rettet. Und hier finde ich Deine Idee einfach großartig, dass Datas Opfer der Beginn für neue Beziehungen zwischen den Romulanern und der Föderation ist. So habe ich das bislang nämlich nicht betrachtet gehabt, doch es stimmt. Data hat Donatra und ihrer Crew gezeigt, dass die Sternenflotte bereit ist sich aufzuopfern, auch für ihre „Feinde“. Seite an Seite haben sie einen gemeinsamen Feind bekämpft und dabei Respekt vor dem jeweils anderen gewonnen. Hoffen wir, dass das wirklich Früchte trägt und die beiden Großmächte sich endlich annähern, nachdem so lange eisige Stille herrschte. Wobei ja leider scheinbar alles wieder Zunichte gemacht wird, wenn Hobus zur Supernova wird und die angebotene Hilfe der Föderation die Katastrophe nicht verhindern kann und Romulus zerstört wird. Doch das verdränge ich immer noch soweit wie möglich ;-).
#244
30.09.2015, 17:20 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Danke dafür, dass wir bei Dir nun aber auch Archers Rede tatsächlich zu lesen bekommen und wer möchte sie sogar hören kann, auch wenn mir aufgefallen ist, dass die Schriftform sich doch etwas unterscheidet und noch um einiges länger ist. Und ebenfalls Danke für die abgedruckte Präambel, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie aus ein paar mehr, dafür aber kürzeren Sätzen bestanden hätte :-D.

Als nächstes wendest Du Dich Rogaschowa und Woodrow zu, die es tatsächlich zusammen nach Risa geschafft haben und nun ihren Urlaub zu zweit genießen. Es ist schön, dass es also tatsächlich auch mal wirklich mit den Zukunftsplänen klappt, die sich manche Charaktere zurecht gelegt haben. Lediglich die Tatsache, dass dies scheinbar erst nach der Unterzeichnung der Föderationscharta geschieht, was bedeutet, dass sie es vorher nicht geschafft haben, kann ein bisschen traurig machen. Aber andererseits haben sie es überhaupt geschafft und scheinbar sichtlich Spaß an ihrer gemeinsamen Zeit in diesem Paradies.

Genau so positiv sieht es auch bei unserer Steuerfrau Desirée Sulu aus. Sie hat den Angriff auf Cheron also scheinbar auch mehr oder minder heil überstanden und inzwischen eine Familie gegründet. Im ersten Moment dachte ich ja, dass es vielleicht zwischen ihr und dem Crewman in der Fähre gefunkt hat, nachdem sie ihm das Leben rettete, aber das scheint nicht der Fall gewesen zu sein. Dennoch schön, dass sie ihren Familiennamen weiter gibt, denn so bekommen wir irgendwann einen weiteren Steuermann par excellance in der Sternenflotte zu Gesicht ;-).

Der nächste im Bunde ist Burch. Ihn mochte ich ja von Anfang an ziemlich gut leiden und so freut es mich, dass auch er den Krieg überlebt hat und noch viel mehr, dass er es zum Captain geschafft und nun das Kommando über die „neue“ Enterprise anvertraut bekommen hat! Auch finde ich es schön, dass Du die Veränderungen am Schiffsdesign aufgenommen hast, die bei weiteren TV-Staffeln vielleicht zur Schau gestellt worden wären, was ich seltsamerweise vor gar nicht allzu langer Zeit überhaupt erst herausgefunden habe. Er freut sich jedenfalls zurecht und ich wünsche ihm, dass er wirklich wieder zum Entdecker werden kann.

Und noch ein weiterer Charakter hat es schlussendlich zum Rang eines Captains gebracht. Auch für Travis freue ich mich, dass er trotz allem, was er erlebt hat, immer noch der Raumfahrt und der Sternenflotte im Speziellen treu geblieben ist und ebenfalls wieder als Entdecker die Weiten des Alls bereisen kann, was ihm sichtlich Spaß zu machen scheint. Nett fand ich auch die kurze Anmerkung bzgl. Gannet. Sie scheint also bei ihm auf der Unicorn zu sein, so dass sie gemeinsam das Universum entdecken können…

Commander Gweriin hingegen hat ihren Dienst in der Raumflotte quittiert und sich tatsächlich wieder auf Deneva niedergelassen, samt Gewächshaus und Tomaten ;-). Hier finde ich es gut, dass sie nicht weiter ihre Karriere verfolgt hat, sondern ebenfalls ihrem Herzen gefolgt ist und sich schlussendlich die Zukunft aufgebaut hat, die sie sich zum Kriegsende hin erträumt hatte. Eine Frage kam mir am Ende ihrer Geschichte aber dann doch noch: die letzten beiden Absätze könnten sich auch so verstehen lassen, dass der ehemalige Commander Suizid begeht, um ihrer Familie wieder nahe zu sein, die auf Deneva den Tod fand. Ist das so gemeint oder hat mein Hirn da einfach eine seltsame Assoziation aufgebaut?

Zum Abschluss bekommt auch T’Pau ihre Absolution in Form einer Stimme in ihrem Innern, die ihr sagt, dass sie geläutert sei. Damit eröffnet sich ihr wahrscheinlich endgültig der Weg zur Hohepriesterin, wie wir sie dann im Kontakt zu Kirk und Spock 100 Jahre später sehen werden.
#243
30.09.2015, 17:13 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Und es soll noch weiter „bergauf“ für den ursprünglichen Kommandanten der Enterprise gehen. Nach vier Jahren entschließt er sich tatsächlich wieder für eine neue Romanze offen zu sein und auch wenn er dabei anfangs nicht sonderlich Glück zu haben scheint, bringst Du erneut einen alten bekannten Charakter zurück, nämlich Bethany. Zwar war sie nur in einer Folge der TV-Serie präsent, aber nichtsdestotrotz hatte man damals schon bemerkt, dass die beiden sich durchaus ganz gut verstanden. Dennoch muss ich zugeben, dass bevor die Aufklärung kam, ich erst an die Dame von Risa gedacht hatte, die Archer auf dem anderen Balkon kennengelernt hat :-D. Da Du nach diesem Kapitel allerdings kein Wort mehr über Bethany verlierst, stelle ich mir jetzt einfach mal vor, dass tatsächlich bei ihrem spontanen Date alles gut gegangen ist und die beiden eine gemeinsame Zukunft haben. Schön wäre hier vielleicht noch mal ein kleiner Verweis am Ende gewesen, als Archer seine Rede zur Gründung der Föderation hält; hier hätte Bethany zum Beispiel mit im Vorbereitungsraum sein können oder zumindest als einer der Gäste erwähnt werden können. Aber wie gesagt, da Du diese Sache offen lässt, stelle ich mir einfach vor, dass sie irgendwo bei den Ehrengästen saß ;-).

Ein weiteres Lob dafür, dass selbst Chaltok seinen Abschluss bekommt, obwohl er nur für „ein paar Seiten“ in diesem letzten Roman vorkommt. Dennoch war er mir, wie ebenfalls schon oben beschrieben, von Anfang an sympathisch und deswegen freute ich mich umso mehr, dass er scheinbar tatsächlich auch für sein Volk eine akzeptable Lösung erarbeiten konnte und am Ende mit seiner geliebten Frau wiedervereint ist. Ein Happy End für einen großen Mann.

Shran bekommt auch noch mal einen kurzen Auftritt, auch wenn es quasi nur zusammenfassend die Story aus „These are the Voyages“ aufgreift. Schön, dass der alte Blauhäuter noch einmal mit von der Partie ist, auch wenn ein bisschen mehr Zeit für ihn und seine Interaktionen mit dem Commodore schön gewesen wäre, denn sie gehörten schon in der TV-Serie zu meinen Highlights und diese Essenz hast Du meiner Meinung nach auch sehr gekonnt in Deine Romane übertragen. Aber man kann halt nicht alles haben :-D.

Teil drei Deines Romans beginnt dann mit der bekannten Szene in dem angrenzenden Raum zum großen Saal kurz vor der schon angesprochenen Rede Archers zur Gründung der Vereinten Föderation der Planeten. Auch hier greifst Du wieder Elemente aus der finalen Episode von Enterprise auf und erweiterst sie noch ein bisschen, bzw. änderst sie ab, indem z.B. am Ende Archer nicht alleine am Rednerpult steht, sondern seine langjährige Freundin und Vertraute T’Pol bei ihm ist. Hier muss ich aber noch einmal nachfragen, warum er sie gerade dabei haben wollte? Hat sie als mittlerweile Regierungsoberhaupt Vulkans so entscheidend an der Gründung dieser Planetenallianz mitgewirkt? Es wäre schön gewesen, wenn Du hier noch ein paar mehr Details gegeben hättest, jedoch verstehe ich auch, dass irgendwann einfach kein Platz mehr in so einem Buch ist und wahrscheinlich hättest Du dann generell noch viel mehr über die Verhandlungen und Konferenzen berichten müssen, die schlussendlich in diesem Festakt mündeten, sonst wäre ein einzelnes Kapitel über T’Pols Rolle dabei auch irgendwie verloren erschienen im Gesamtgefüge.
#242
30.09.2015, 17:07 Uhr
Torben
EMail: krogge@gmx.net 

Sehr gut gefallen haben mir dann die etwas anderen Arten von Texten, die du etwa in der Mitte des Romans einschiebst. Zum einen haben ich mich gefreut, dass Chaltok und T’Pau ihre Korrespondenz so lange wie möglich aufrecht erhalten haben und Du zwei dieser Communiques in Deinen Roman eingearbeitet hast, zum Anderen gefällt mir das Dokument, das den Friedensvertrag darstellt. Sowas lockert einen Roman dann auch immer mal wieder etwas auf. Ich jedenfalls finde es eine tolle Idee.

Genauso wie Archers und T’Pols Abstecher zum Erdaußenposten 1, einer von vielen Außenposten entlang der neutralen Zone. Zwar hätte die Unterzeichnung des endgültigen Vertrages auch tatsächlich auf der Erde geschehen können, aber ich finde es eine nette Idee, dass Du uns Einblick, auch wenn es nur ein sehr kurzer ist, in diese Außenposten gewährst. So kann man sich zumindest ansatzweise ein Bild machen und hat nicht einfach nur ein paar Bezeichnungen auf einer Karte aus der alten TOS Folge „Balance of Terror“, ohne dass man sich da wirklich etwas drunter vorstellen konnte.

Prätor Ketrav kommt nur kurz vor, hat aber die schwierige Aufgabe sein gebeuteltes Volk wieder zu Glanz und Ruhm zu verhelfen. Er erkennt jedoch auch, dass es so wie vorher nicht weitergehen kann und läutet das Zeitalter der Zurückgezogenheit ein, indem er, zumindest in Richtung späterer Föderation und klingonischem Imperium Demut zeigt und keine Expansion betreibt, sondern erst einmal die Wunden leckt, um später ggf. mit einem wieder erstarktem Militärapparat in die andere Richtung vorzustoßen und dorthin zu expandieren.

An dieser Stelle ein Dankeschön für die kurze, aber sehr präzise Zusammenfassung des weiteren Werdegangs des romulanischen Imperiums mit den wichtigsten Eckdaten, an denen das Reich sich der Außenwelt/Föderation und Klingonen zeigt und mit ihnen auf die ein oder andere Weise interagiert.

Nachdem Hoshi schon auftauchte, macht auch der ehemalige Doktor der Enterprise noch einmal eine Stippvisite. Und so lernen wir, dass Denobula tatsächlich von Khazara in einem letzten Aufgebehren verwüstet wurde, dass die Denobulaner als Volk aber weiter existieren Dank Phlox‘ Zutun, der sich inzwischen als spiritueller Führer in seinem Volk etabliert hat und durch eine Art Vorhersehung zumindest einige Mitglieder seines Volkes retten konnte, indem sie kurz vor dem Angriff ihre Heimatwelt verließen und New Denobula gründeten.

Schön zu sehen, dass der Doktor nach all den Schicksalsschlägen wieder zu seiner inneren Kraft gefunden hat und auch wieder scherzen kann. Ebenfalls gut fand ich, dass Archer sein Befehl nicht auf Khazaras Drohung zu hören und mit der Flotte weiter Richtung Cheron zu fliegen schwer auf den Schultern lastet, hat er so doch mehr oder weniger tatsächlich den Tod von Milliarden Denobulanern zu verantworten. Doch Phlox erlöst ihn von dieser Schuld und erteilt ihm die Absolution, indem er vollkommen richtig anmerkt, dass durch diesen Befehl weitaus mehr Leben haben gerettet werden können, als wenn die Streitmacht sich zurückgezogen hätte und die Romulaner weiterhin ungehindert hätten schalten und walten können.
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