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Nr.: 205
Datum: 17.04.2011, 19:09 Uhr
Name: Michael
E-Mail: krueger-herzhorn@t-online.de
Homepage: http://www.meineseefahrt.de

Eintrag
Hi!
Auf der suche nach Bildern der Columbus Line bin ich auf Deine Seite gestoßen.Echt geile seite,vom allerfeinsten:-)werde sicherlich noch öfters reinschauen!!!
LG Michael




Nr.: 204
Datum: 17.04.2010, 21:01 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Die Flagge ist schwarz mit bleichem Gebein,
das können eigentlich Piraten nur sein.

Man kennt diese Unmenschen genau,
stehlen und rauben, sogar deine Frau.

Sie wollen Gold und auch Rum,
Piraten sind gar nicht so dumm.

Als kleiner Junge, fällt mir gerade ein
Pirat wollte ich immer mal sein.

Nun wollen sie entern mein Boot,
wir werden sie bekämpfen bis zum Tod.

„Hart backbord“ hört man mich gröhlen,
die wollen unsere Ladung stehlen.

Aus unseren Kanonen sieht man die Mündungsfeuer,
Kugeln schleudern daraus, gegen die Ungeheuer.

Da wird getroffen unser großer Mast,
noch feuern wir weiter ohne Rast.

Zu groß und mächtig ist ihre Übermacht,
dieses Mal verlieren wir glaube ich diese Schlacht.

Nun schwingen Piraten hinüber zu unserem Boot,
kämpfen und morden, bis wir sind alle tot.

Getroffen in der Brust, lieg ich an Bord.
Langsam gehen meine Lebensgeister fort.

Im Augenwinkel kann ich die Schwarze Flagge noch sehen,
mein letzter Gedanke „Ach Pirat sein das wäre schön“

Der Kampf ist nun vorbei,
man hört der Piraten Jubelgeschrei.

Nur einer Abseits steht
traurig an den anderen vorbei geht .

Pirat Jack Sparrow der
ist fein , er geht läßt die
anderen allein .


Nr.: 203
Datum: 24.12.2009, 23:27 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Die Weihnachtsfahrt

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab's überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.

Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte grad' seine Renntiere an.

Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch den Nikolaus,
er stürmte gerade aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.

Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben von ihm nur die Stiefel stehen.
So ist die Moral von dem Gedicht,
Fahr zu schnell Dein Auto nicht.

Denn als ich zuhause war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen,
vom Christkind, vom Niklas und vom Santa Claus,
ja, dieses Jahr fällt Weihnachten dann wohl aus!


Nr.: 202
Datum: 10.12.2009, 22:12 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Advent

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehn,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein
brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

(Hilde Fürstenberg)


Nr.: 201
Datum: 08.11.2009, 22:43 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Der fliegende Holländer

Es woget die See, es brauset das Meer,
Hoch türmen sich Wogen auf Wogen
dort aus der Ferne so graus und hehr
Kommt ein schwarzes Schiff gezogen.
Es regt sich auf Deck nicht Maus oder Mann
Es schwimmt auf dem Meere, und nirgends legts an.

Die Sterne des Himmels leuchten so hell
durch Tauwerk, Segel und Masten.
Es segelt bald langsam, es segelt bald schnell,
Als dürft es nicht ruhen, nicht rasten.
Ein Totenkopf in den Segel steht !

Es eilen die Schiffe aus seinem Bereich;
denn sein Anblick bringt Tod und Verderben.
Der mutigste Seemann wird starr und bleich
Und betet, um selig zu sterben.
So schwimmt das Schiff kreuz und quer
Viel hundert Jahre auf dem Meer.

Der fliegende Holländer wird es genannt,
Es ist mit dem Fluche behandet.
Als herrliches Schiff ging es einst aus dem Land
und ist seitdem nicht mehr gelandet.

Th. Fathschild,
Matrose auf der preußischen
Fregatte Thetis (1860/62)


Nr.: 200
Datum: 04.10.2009, 23:52 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Norbert Wittke
Erinnerung an die Kindheit

Kindheit du bist mir schon lange entflohen.
Aber manches Mal denke ich an dich zurück.
In mir flammen noch die Lohen
und ich bin verzaubert von der reinen Kindheit Glück.
Meine eigene Kindheit sehe ich in fremden Kinderaugen.
Mein Inneres ist dann ganz tief bewegt.
ich sehe sie an und sehe ihren tiefen Glauben,
das Dasein hat sie noch nicht stark erregt.
Ich sehe in ihnen unsere Zukunft lachen,
der Kummer aus dem Herzen wird total verdrängt,
ihr Spielen, Toben und auch richtig Unsinn machen
hat ihr Leben wie unseres noch nicht beengt.
Wäre ich doch heute noch mal kleines Kind,
ich würde vieles nochmals so wie damals machen
und gerne laufen gegen Sturm und Wind,
und vor allen Dingen wieder einmal richtig lachen.


Nr.: 199
Datum: 30.08.2009, 13:24 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Der letzte Weg

"Ich gehe ins Wasser," sagte sie leis,
"Ade!"
Du hast es gut mit mir gemeint.
So weiß ich einen, der um mich weint.
Hab Dank!"
Ich aber sah ihr tiefes Weh
Und küsste sie, die arm und krank,
Und sagte: "Geh!"

Joachim Ringelnatz


Nr.: 198
Datum: 23.08.2009, 18:23 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Den Freunden
Des Menschen Tage sind verflochten,
die schönsten Güter angefochten,
es trübt sich auch der frei’ste Blick;
du wandelst einsam und verdrossen,
der Tag verschwindet ungenossen
in abgesonderten Geschick.

Wenn Freundesantlitz dir begegnet,
so bist du gleich befreit, gesegnet,
gemeinsam freust du dich der Tat.
Ein Zweiter kommt, sich anzuschließen,
mitwirken will er, mitgenießen;
verdreifacht so sich Kraft und Rat.

Von äußerm Drang unangefochten,
bleibt, Freunde, so in eins verflochten,
dem Tag gönnet heitern Blick!
Das Beste schaffet unverdrossen;
Wohlwollen unsrer Zeitgenossen,
das bleibt zuletzt erprobtes Glück.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Nr.: 197
Datum: 15.08.2009, 08:49 Uhr
Name: Hay
E-Mail: hay@mychimney.de

Eintrag
Für dunkle Stunden wünsche ich dir
die Eigenschaft der Sonnenblume,
die ihr Gesicht der Sonne zuwendet,
damit die Schatten hinter sie fallen.


Nr.: 196
Datum: 24.05.2009, 02:36 Uhr
Name: Eva
E-Mail: evadegner2002@yahoo.de

Eintrag
Mutterliebe

So weich und warm
Hegt dich kein Arm,
Wie dich der Mutter Arm umfängt.
Nie findest du
So süße Ruh,
Als wenn dein Aug an ihrem hängt.
Und kehrt ergreist
Dem müden Geist
Noch manch ein Jugendbild zurück,
Es grüßt dich keins
So milden Scheins,
Wie deiner Mutter Segensblick.
O führt dich nicht
Dies liebe Licht
Ins dunkle Leben treulich ein,
Ob auch die Welt
Sich dir gesellt,
Bist dennoch mutterseelenallein!

Paul Heyse


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